BAföG

Wissenschaftsministerin begrüßt Entscheidung des Bundeskabinetts zur Anhebung der BAföG–Sätze

"Es wäre schön, wenn die Anhebung der BAföG Sätze dazu führt, mehr jungen Menschen die Entscheidung für ein Studium zu erleichtern", begrüßt Sachsens Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Dr. Eva-Maria Stange, den heutigen Beschluss des Bundeskabinetts, die BAföG-Sätze ab dem Wintersemester 2008/2009 anzuheben. Angesichts der Tatsache, dass derzeit nur rund 70 Prozent der sächsischen Abiturienten auch tatsächlich studieren, sei dies ein wichtiger Schritt. "Mit ihrer heutigen Entscheidung hat die Koalition in Berlin eindeutig signalisiert, dass sie eine solche Erhöhung nach vielen Jahren der Stagnation für zwingend notwendig erachtet", so Ministerin Dr. Stange. mehr

04.07.2007 Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus

Potenzial für mehr Studenten gibt es nur in den bildungsferneren Schichten

(hib/SKE) Ein höheres BAföG für Studenten und größere Freibeträge für die Eltern - diese zwei Maßnahmen legte Achim Meyer auf der Heyde den Mitgliedern des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung am Mittwochvormittag zum wiederholten Male nahe. mehr

04.07.2007 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Bundesregierung erhöht deutlich die Ausgaben für Bildung und Forschung

Die Bundesregierung steigert ihre Ausgaben für Bildung und Forschung weiterhin stark. Das hat das Bundeskabinett am Mittwoch in Berlin beschlossen. So steht dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im kommenden Jahr nahezu acht Prozent mehr Geld zur Verfügung als 2007: Der Haushalt des Ministeriums beläuft sich im nächsten Jahr damit auf 9,187 Milliarden Euro, das sind 670 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Auch in den Jahren nach 2008 sieht die mittelfristige Finanzplanung deutliche Steigerungen vor. Der größte Anstieg ist bei Forschung und Entwicklung zu verzeichnen - hier erhöhen sich die Ausgaben im nächsten Jahr gegenüber 2007 um 580 Millionen Euro. "Wir nehmen die Herausforderungen der Gegenwart an", sagte Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung. "Wir investieren in die wertvollste Ressource, die wir in Deutschland haben: in die zahlreichen Talente im Land und in die Innovationskraft von Wissenschaft und Wirtschaft." mehr

04.07.2007 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung

Ausgebrannt – Burn-out bei Studierenden nimmt zu

Immer mehr Studierende leiden unter dem für Manager typischen Burn-out-Syndrom wie Depressionen, Angstattacken, Versagensängsten, Schlafstörungen oder Magenkrämpfen. Das berichtet das Deutsche Studentenwerk (DSW) in der jüngsten Ausgabe seines "DSW-Journal". In den Psychologischen Beratungsstellen der Studentenwerke würden sich verstärkt Studierende mit solchen Beschwerden melden, heißt es in dem Beitrag. DSW-Präsident Prof. Dr. Rolf Dobischat spricht von einer "Besorgnis erregenden Entwicklung". mehr

03.07.2007 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

Meister-BAföG 2006: 136.000 Geförderte in Deutschland

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, hat die Zahl der Empfängerinnen und Empfänger von "Meister-BAföG" im vergangenen Jahr um 3,5% abgenommen. 2006 erhielten in Deutschland rund 136.000 Personen "Meister-BAföG" - Leistungen nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz. 32% der Geförderten waren Frauen. Ihre Zahl ging gegenüber 2005 um 4% auf 43.000 zurück. Daneben wurden im Jahr 2006 mit 92.000 Männern rund 3% weniger gefördert als im Jahr 2005. An Förderleistungen wurden insgesamt rund 369 Millionen Euro bewilligt. mehr

03.07.2007 Pressemeldung Statistisches Bundesamt (DESTATIS)

Studiengebühren

(hib/SKE) Die Linke fordert in einem Gesetzentwurf (16/5808), Studiengebühren in das Bafög einzubeziehen. mehr

29.06.2007 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Deutsches Studentenwerk (DSW): Ein Viertel der Studierenden faktisch im Teilzeit-Studium

Ein Viertel aller Studierenden in Deutschland studiert faktisch in Teilzeit. Darauf macht das Deutsche Studentenwerk (DSW) aufmerksam, in dessen jüngster Sozialerhebung das durchschnittliche studentische Zeitbudget ermittelt wurde. Danach wenden Studierende im Erststudium im Schnitt 34 Stunden die Woche fürs Studium sowie weitere sieben Stunden für den Nebenjob auf; die 41-Stunden-Woche ist für heutige Studierende also die Regel. "De facto praktiziert ein Viertel der Studierenden ein Teilzeitstudium", erläuterte DSW-Vizepräsident Prof. Dr. Hans Lilie heute zur Eröffnung einer Konferenz zum Thema "Kultur im Studium" in Kiel. "Allerdings erlauben nur 2,5% der grundständigen Studiengänge in Deutschland formal überhaupt ein solches Teilzeitstudium", so Lilie weiter. Er befürchtet, dass viele Studierende Zeitkonflikte haben, um Studium und Nebenjob vereinbaren zu können, und dass darunter die Bereitschaft zu gesellschaftlichem Engagement oder kultureller Betätigung leiden könnte. "Bleibt den Studierenden überhaupt noch Zeit für Kultur, bleibt ihnen Zeit für Hochschulpolitik?", fragte Lilie in Kiel. mehr

27.06.2007 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

Drohung gegen Studierende ist verfassungswidrig

Kultusminister Prof. Dr. Jens Goebel (CDU) drohte gestern in der aktuellen Stunde im Landtag den Studierenden, die sich am Boykott der Verwaltungsgebühr beteiligen wollen. mehr

22.06.2007 Pressemeldung GEW Thüringen

Inanspruchnahme von Meister-BAföG rückläufig

Nach Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung hat sich in Bayern im Jahr 2006 die Inanspruchnahme der Leistungen nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) leicht um 1 800 oder 4,5 Prozent auf 37 400 Empfänger vermindert. Gleichzeitig sanken die Förderungszusagen um fünf Prozent auf 93,2 Millionen Euro. Der durchschnittliche Förderbetrag je Fall erhöhte sich jedoch um fast 40 Euro auf 3 580 Euro. mehr

21.06.2007 Pressemeldung Bayerisches Landesamt für Statistik

Schavan: "Bildung ist Schlüssel für erfolgreiche Integration"

"Erfolgreiche Integration funktioniert über Bildung. Unser Ziel ist es, den Anteil der Studierenden mit Migrationshintergrund in den kommenden fünf Jahren zu verdoppeln", sagte Bundesbildungsministerin Annette Schavan am Donnerstag in Berlin. "Mit der BAföG-Novelle haben wir bereits einen wichtigen Schritt in diese Richtung getan: Migranten mit langfristiger Bleibeperspektive können jetzt einfacher BAföG erhalten - unabhängig vom Nachweis einer mehrjährigen Erwerbstätigkeit der Eltern", so Schavan. Diese Verbesserung gilt bereits seit Anfang des Jahres für die Förderung durch die elf vom Bundesbildungsministerium unterstützten Begabtenförderungswerke. Zugleich verwies die Ministerin auf den weiteren Ausbau der Hochschulkapazitäten, den die Bundesregierung im Rahmen des Hochschulpakts mit 565 Millionen Euro unterstützt. Obwohl in Deutschland mehr als ein Viertel der Kinder und Jugendlichen unter 25 Jahren einen Migrationshintergrund haben, liegt ihr Anteil an den Studierenden nur bei etwa acht Prozent. mehr

21.06.2007 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung