Berufsbildungsgesetz

Führungs- und Managementkompetenzen im Sozial- und Gesundheitswesen mehr denn je gefragt

Im Gesundheits- und Sozialwesen gibt es aus Sicht der Arbeitgeber einen be­trächtlichen Bedarf an qualifiziertem Personal für Führungs- und Managementaufgaben. Die Hauptein­satzgebiete für diese Führungskräfte im mittleren Management befinden sich insbesondere in stationären, teilstätionären und ambulanten Einrichtungen der Kranken- und Altenpflege, in größeren ambulanten medi­zinischen Versorgungseinrichtungen sowie in der Jugendhilfe und der Behindertenbetreu­ung. mehr

08.12.2009 Pressemeldung Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

Von A wie Änderungsschneider/-in bis Z wie Zweiradmechaniker/-in: Alle dualen Ausbildungsberufe auf einen Blick

Mehr als die Hälfte aller jungen Frauen entscheidet sich Jahr für Jahr für nur zehn Ausbildungsberufe, bei den jungen Männern findet sich rund ein Drittel in der jährlichen "Top-Ten"-Liste wieder. Dabei gibt es tatsächlich weit mehr, nämlich 349 Berufe, in denen dual, das heißt im Betrieb und in der Berufsschule, ausgebildet wird. Um Betriebe, Berufsberatung und Jugendliche in einem Überblick mit allen Informationen über diese Vielzahl von Berufen zu versorgen, gibt das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) jährlich das Verzeichnis "Die anerkannten Ausbildungsberufe 2009" heraus. Das für 2009 soeben erschienene Standard-Nachschlagewerk präsentiert alle staatlich anerkannten Ausbildungsberufe auf einen Blick - von A wie Änderungsschneider/-in bis Z wie Zweiradmechaniker/-in. mehr

10.11.2009 Pressemeldung Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

Besser als ihr Ruf: Bildungsmaßnahmen am Übergang Schule - Berufsausbildung

Sinnlose Warteschleife, "verlorene" Zeit, Maßnahmekarrieren - dem Übergangs- system haften viele, überwiegend negative Eigenschaften an. Eine neue Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zeigt jedoch, dass das Über- gangssystem - bei aller berechtigten Kritik - besser ist als sein Ruf. Vor allem Jugendliche ohne Schulabschluss oder mit Hauptschulabschluss können ihre Chancen auf einen Ausbildungsplatz deutlich verbessern, wenn sie eine Übergangsmaßnahme durchlaufen. Dies gilt insbesondere, wenn sie dort auch noch einen höherwertigen Schulabschluss erreichen. Für Realschulabsolventen/ -innen entsteht der Vorteil, dass sie zum Beispiel mit dem Erwerb der Fach- hochschulreife ihre Ausbildungsmöglichkeiten erweitern. Allerdings: Ihre Chancen, in eine vollqualifizierende Berufsausbildung einzumünden, erhöhen sich durch eine abgeschlossene Übergangsmaßnahme nicht nachweislich. Die Ergebnisse der BIBB-Studie sind veröffentlicht in der aktuellen Ausgabe von BIBB REPORT, Heft 11/09. mehr

15.10.2009 Pressemeldung Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

10.000 Auszubildende gehen jährlich ins europäische Ausland

Einen Teil der Ausbildung zum Hotelkaufmann in Spanien absolvieren? Während der Ausbildung zum Industriekaufmann für ein Praktikum nach London? Als Erzieherin in einem finnischen Kindergarten hospitieren? Mehr als 100.000 Auszubildende aus Deutschland sind seit dem Start des EU-Programms Leonardo da Vinci 1995 ins europäische Ausland gegangen. Damit liegt Deutschland im europäischen Vergleich deutlich an der Spitze. mehr

01.10.2009 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung

Neues Förderprogramm JOBSTARTER CONNECT gestartet

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert mit dem Ausbildungsprogramm JOBSTARTER CONNECT neue Möglichkeiten, Jugendliche ohne regulären Ausbildungsplatz in die duale Berufsausbildung zu bringen. Die Richtlinien der ersten Förderrunde wurden auf der JOBSTARTER-Website veröffentlicht. Bundesbildungsministerin Annette Schavan erklärte am Montag zu dem neuen Programm: "Mit JOBSTARTER CONNECT sollen bessere Möglichkeiten genutzt werden, auch den Jugendlichen, die nicht gleich einen Ausbildungsplatz gefunden haben, den Einstieg in die berufliche Bildung und die Teilhabe an unsere Gesellschaft zu ermöglichen." mehr

18.08.2008 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung

BIBB-Hauptausschuss empfiehlt Annahme von neuen Musterprüfungsordnungen für den Fortbildungsbereich

Der Hauptausschuss des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) hat auf seiner Sitzung am 27. Juni 2008 in Bonn einstimmig eine Empfehlung zur Annahme von neuen Musterprüfungsordnungen für den Fortbildungsbereich verabschiedet. Die Empfehlung gilt sowohl für den Bereich des Berufsbildungsgesetzes (§ 56 in Verbindung mit § 47 BBiG) als auch für den Bereich der Handwerksordnung (§ 42 in Verbindung mit § 38 HwO). mehr

02.07.2008 Pressemeldung Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

BIBB-Hauptausschuss verabschiedet Empfehlung zur Teilzeitberufsausbildung

Der Hauptausschuss des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) hat auf seiner Sitzung am 27. Juni 2008 in Bonn einstimmig eine aktualisierte Empfehlung zur Verlängerung bzw. Verkürzung der Ausbildungszeit verabschiedet. Sie bezieht erstmals auch die so genannte Teilzeitberufsausbildung mit ein. Diese neue Form der Berufsausbildung soll durch Verkürzung der täglichen oder wöchentlichen Ausbildungszeit insbesondere Alleinerziehenden und jungen Eltern die Möglichkeit geben, Berufsausbildung und Familie besser miteinander zu vereinbaren. Darüber hinaus werden in dem Beschluss auch Empfehlungen über die vorzeitige Zulassung zur Abschluss- bzw. Gesellenprüfung formuliert. mehr

02.07.2008 Pressemeldung Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

"Generation Praktikum" – Mythos oder regelungsbedürftiges Massenphänomen?

Eine ganze "Generation" gut ausgebildeter junger Menschen hangele sich nach Ausbildung oder Studium von Praktikum zu Praktikum - so ein häufiger Vorwurf in Richtung Wirtschaft. Die Fakten sagen allerdings etwas anderes: Zwei Studien von HIS (Hochschulinformationssystem) und inifes im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) zeigen, dass nur 7 Prozent der jungen Berufstätigen und 12 Prozent der Hochschulabsolventen nach ihrem Abschluss überhaupt ein freiwilliges Praktikum leisten. Überdurchschnittlich häufig sind das Absolventen von geistes- und sozialwissenschaftlichen Studiengängen. Auch wenn also nur wenige betroffen sind, spricht das BMAS von Handlungsbedarf. Es wolle mehr Rechtsklarheit schaffen und den angeblichen Missbrauch von Praktikanten eindämmen. mehr

05.06.2008 Pressemeldung DIHK - Deutscher Industrie- und Handelskammertag

Berufsbildungsbericht 2008: BIBB-Hauptausschuss nimmt Stellung zum Entwurf der Bundesregierung

Der Hauptausschuss des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) hat den vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) vorgelegten Entwurf des Berufsbildungsberichts 2008 beraten. mehr

13.03.2008 Pressemeldung Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

© itb.uni-bremen

"Es besteht kein Anlass, die Berufsausbildung zu subventionieren"

(bikl) Entgegen vieler Vorurteile und den Angaben des Berufsbildungsberichtes 2006 – herausgegeben vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Kultusministerkonferenz (KMK) – ist die duale Berufsausbildung nicht die teuerste, sondern die mit Abstand kostengünstigste Form der Bildung. Zu diesem Schluss kommt Dr. Felix Rauner, Professor am Institut für Technik und Bildung an der Universität Bremen (ITB), in einer aktuellen Studie. Eine Untersuchung der Universität Bern war bereits zu ähnlichen Ergebnissen gekommen. Sie hatte ergeben, dass die Arbeitgeber im Jahr 2004 pro Lehrling einen "Gewinn" von mehr als 2700 Schweizer Franken erzielten. Auch Rauner belegt nun, dass mehr als die Hälfte der Betriebe rentabel ausbildet. Durchschnittlich ergab sich ein Nettoertrag von 600 Euro pro Auszubildendem pro Jahr. Wir wollten von Prof. Rauner wissen, wie es zu diesen unterschiedlicher Zahlen kommt und welche Konsequenzen aus seiner Untersuchung gezogen werden sollten. mehr

04.02.2008 Artikel