"Der Abschlussbericht des Ausbildungsjahres 2006/07, den die Bundesagentur für Arbeit (BA) heute vorgelegt hat, ist wahrlich kein Grund zum Jubeln. Besonders besorgniserregend ist die Bugwelle der nicht versorgten Altbewerber, die sich Jahr für Jahr um einen Ausbildungsplatz bemühen. Trotz Ausbildungspakt und aller Versprechen von Wirtschaft und Politik gibt es viel zu wenige betriebliche Ausbildungsplätze. Es ist ein Skandal, dass nur 23 Prozent der Betriebe, die ausbilden könnten, Lehrstellen anbieten", sagte Ulrich Thöne, Vorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), am Donnerstag in Frankfurt a.M. Er wies darauf hin, dass mittlerweile rund 1,5 Millionen Menschen, die jünger als 25 Jahre sind, keine abgeschlossene berufliche Ausbildung haben.
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11.10.2007
Pressemeldung
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft