Bildungschancen

Grundbildung

Bund und Länder vereint im Kampf gegen Analphabetismus

Bundesbildungsministerin Annette Schavan und der Präsident der Kultusministerkonferenz, Bernd Althusmann, haben heute den Startschuss für eine gemeinsame nationale Strategie zur Verringerung der Zahl funktionaler Analphabeten gegeben. Schavan und Althusmann betonten, dass "alle gesellschaftlichen Gruppen aufgefordert sind, sich diesem Vorhaben anzuschließen." mehr

16.12.2011 Pressemeldung Sekretariat der Kultusministerkonferenz

Hamburg

Kostenlose Lernförderung gut gestartet: 7.689 Schüler an 280 Schulen profitieren schon jetzt

Schulsenator Ties Rabe stellte heute eine erste Bilanz der kostenlosen Nachhilfe an Hamburgs Schulen vor. Ties Rabe: "Die kostenlose Nachhilfe ist gut gestartet, bereits jetzt profitieren 7.689 Schülerinnen und Schüler an 280 der 299 befragten staatlichen Grundschulen, Stadtteilschulen, Gymnasien und Sonderschulen von dieser bundesweit einmaligen Förderung. mehr

15.12.2011 Pressemeldung Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung (BSFB)

Chancenungleichheit

Die Herkunft bestimmt die Zensuren

(red/pm) Bei gleicher Leistung in einem standardisierten Test erhalten Kinder aus sozial benachteiligten Familien in der Schule schlechtere Noten als Kinder aus sozial begünstigten Elternhäusern. Im Durchschnitt erhalten Mädchen bessere Noten als Jungen. So das Ergebnis einer aktuellen Studie. mehr

14.12.2011 Artikel

© BAG „Gemeinsam leben – gemeinsam lernen“
Inklusion

Auch Österreich verweigert die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im Schulbereich

(Brigitte Schumann) Große Parallelen zu der deutschen Situation tun sich auf, blickt man in das Nachbarland Österreich. Hier wie dort hat die UN-Menschenrechtskonvention einen politischen Streit über die Zukunft der Sonder-/Förderschulen ausgelöst. Während die mit dem Monitoring offiziell beauftragten Stellen sowie Organisationen der Behinderten in beiden Ländern einen Plan zur Auflösung der Sonderschulen einfordern, fehlt es hier wie dort an dem notwendigen politischen Willen. Unterschiede gibt es allerdings in den staatlichen Rahmenbedingungen für die Beobachtung und Begleitung des Umsetzungsprozesses. mehr

13.12.2011 Artikel

Jugend- und Sozialarbeit

Experten plädieren für Fortführung der Armuts- und Reichtumsberichterstattung

(hib/EIS) Der Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung wird von Experten einmütig als nützliche Grundlage für Entscheidungen in der Sozialpolitik gesehen. Das geht aus einer am Montag veranstalteten öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Arbeit und Soziales zum Thema "Armut und Reichtum in Deutschland" hervor. Der Anhörung lagen je ein Antrag der SPD-Fraktion ([17/4552](http://dip.bundestag.de/btd/17/045/1704552.pdf)) und der Fraktion Die Linke ([17/6389](http://dip.bundestag.de/btd/17/063/1706389.pdf)) zugrunde. Darin forderte die SPD, die Datenbasis für die Armuts- und Reichtumsberichterstattung zu ändern und die Linksfraktion, den Fokus auf die Analyse der Kosten sozialer Ungleichheit zu legen. mehr

12.12.2011 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Bremen

Dramatischer Abbau von Hortplätzen bedroht soziale und Chancengerechtigkeit

Die SPD-Bürgerschaftsfraktion will weitere Grundschulen zu sogenannten "Verlässlichen Grundschulen Plus" (VGS+) umbauen. In diesem Zuge sollen nach Informationen der GEW in den kommenden zwei Jahren in Bremen hunderte von Hortplätzen abgebaut werden. mehr

12.12.2011 Pressemeldung GEW Bremen

Realschullehrer Bayern

Bildungspfusch von Landrat Handwerker!

Huber: "Wer sich gegen die bayerische Bildungspolitik stellt, der stellt sich gegen Hunderttausende Eltern und Lehrkräfte. Der Landkreis Hassberge wird bei Lehrkräften und Eltern auf entschiedenen Widerstand stoßen, denn Pfusch in der Bildung mit der Auflösung von Realschulen und der Vernichtung aller kleinen Mittelschulstandorte kann sich selbst ein Landrat namens Handwerker nicht leisten." mehr

10.12.2011 Pressemeldung Verband Reale Bildung

Nordrhein-Westfalen

Inklusionsplan für die Schulen in NRW jetzt – Forderungen an die Landesregierung zur Umsetzung des Menschenrechts auf Bildung

Die im Dezember 2008 im Bundestag und dann im Bundesrat verabschiedete UN-Konvention ist seit dem 26.3.2009 deutsches Recht. Eine politische Umsetzung in NRW ist jedoch bislang nicht erfolgt. Die vom MSW nach der Landtagswahl mehrfach angekündigten Termine für die Eckpunkte eines Inklusionsplans zur Umsetzung der UN- Konvention wurden immer wieder verschoben und lassen bis heute auf sich warten. Dabei liegen seit Mitte dieses Jahres zwei vom Ministerium in Auftrag gegebene Gutachten vor, die richtungsweisende Hinweise für den notwendigen Transformationsprozess enthalten. Auch der vom Ministerium eingerichtete Gesprächskreis Inklusion diente lediglich der Vertröstung der TeilnehmerInnen, aber nicht der produktiven Erarbeitung von Empfehlungen für einen Inklusionsplan. mehr

07.12.2011 Pressemeldung NRW-Bündnis "Eine Schule für alle"

SPD-Parteitag

Gleiche Bildungschancen als Voraussetzung für erfolgreiche Integration

Auf dem SPD-Parteitag in Berlin wurde am Montag, dem 5. Dezember 2011, folgender Leitantrag beschlossen: mehr

06.12.2011 Pressemeldung Sozialdemokratische Partei Deutschlands