Dyskalkulie

Chancengleichheit in der Schule: Länder sind in der Pflicht!

Die Chancengleichheit von Schülerinnen und Schülern mit einer Legasthenie (Lese-Rechtschreibstörung) oder Dyskalkulie (Rechenstörung) sind in unserem Bildungssystem stark eingeschränkt, weil die schulrechtlichen Regelungen für die betroffenen Schüler meist nicht ausreichend sind. Der BVL, Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie, weist erneut darauf hin, dass die neu verabschiedeten Grundsätze der Kultusministerkonferenz für "Schülerinnen und Schüler mit besonderen Schwierigkeiten im Lesen und Rechtschreiben oder im Rechnen" nicht ausreichen, Kindern mit einer Legasthenie oder Dyskalkulie eine Zukunftsperspektive in unserem Bildungssystem zu verschaffen. mehr

08.04.2008 Pressemeldung

Chancengleichheit in der Schule: Länder sind in der Pflicht!

Die Chancengleichheit von Schülerinnen und Schülern mit einer Legasthenie (Lese-Rechtschreibstörung) oder Dyskalkulie (Rechenstörung) sind in unserem Bildungssystem stark eingeschränkt, weil die schulrechtlichen Regelungen für die betroffenen Schüler meist nicht ausreichend sind. Der BVL, Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie, weist erneut darauf hin, dass die neu verabschiedeten Grundsätze der Kultusministerkonferenz für "Schülerinnen und Schüler mit besonderen Schwierigkeiten im Lesen und Rechtschreiben oder im Rechnen" nicht ausreichen, Kindern mit einer Legasthenie oder Dyskalkulie eine Zukunftsperspektive in unserem Bildungssystem zu verschaffen. mehr

08.04.2008 Pressemeldung

Legasthenie und Dyskalkulie: Wissenschaftskongress sorgt für Aufklärung (2.-5. Oktober 2008 an der Freien Universität Berlin)

Der Bundeskongress des BVL – Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V., unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Gerd Schulte-Körne, Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie, Klinikum der Universität München, steht unter dem Thema: "Chancengleichheit – Legasthenie und Dyskalkulie im Spannungsfeld zwischen Medizin, Bildung und Gesellschaft". Der Kongress soll erneut aufzeigen, dass die Störungsbilder Legasthenie (Lese-/Rechtschreibstörung) und Dyskalkulie (Rechenstörung) mehr Beachtung finden müssen, da ca. 5% aller Menschen von einer Legasthenie und ebenso viele von einer Dyskalkulie betroffen sind. mehr

28.02.2008 Pressemeldung

2008 – das Jahr der Mathematik lässt Dyskalkuliker hoffen

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung in Berlin (BMBF) veranstaltet seit dem Jahr 2000 in Kooperation mit der Initiative Wissenschaft im Dialog (WiD) sog. Wissenschaftsjahre. Das Jahr 2008 fokussiert die Mathematik. Wir alle kennen den lebenspraktischen Aspekt der Mathematik: Wir verwenden Zahlen, um etwas zu zählen, zu berechnen, zu errechnen, Zuordnungen vorzunehmen, Anzahlen zu ermitteln. Wir haben Termine, nennen Uhrzeiten, verwenden Gewichts- und Maßeinheiten, können mit Geld umgehen, Ein- und Ausgaben abwägen, Routen errechnen und Statistiken erstellen. In unserer Gesellschaft gilt das Rechnen-Können als Gradmesser für Intelligenz und führt folgedessen zum fatalen Rückschluss, dass Menschen, die die arithmetischen Grundlagen nicht erworben haben und daher nicht rechnen können, dumm oder faul sind. mehr

29.01.2008 Pressemeldung

Mindestens 500.000 Schüler durch KMK-Empfehlung vom Abitur ausgeschlossen

Seit Jahren reden Bildungspolitiker in der Kultusministerkonferenz (KMK) davon, dem anstehenden Fachkräftemangel in Deutschland durch mehr Abiturienten entgegenzuwirken. Ein zentraler Bestandteil soll – wie von der KMK selbst gefordert - die individuelle Förderung und Forderung aller Schülerinnen und Schüler sein. Leider muss der Bundeselternrat feststellen, dass das tatsächliche Handeln der KMK hierzu im massiven Widerspruch steht. Mit ihrer neuesten Empfehlung sorgt die KMK dafür, dass mindestens 500.000 Schülerinnen und Schüler - trotz guter und sehr guter Begabung - künftig vom Abitur ausgeschlossen bleiben. mehr

21.12.2007 Pressemeldung Bundeselternrat

Neue KMK-Empfehlung – Diskriminierung von Legasthenikern und Dyskalkulikern!

Im Dezember wurde die neue KMK-Empfehlung "Grundsätze zur Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Schwierigkeiten im Lesen und Rechtschreiben oder im Rechnen" veröffentlicht. Die Empfehlung aus dem Jahr 2003 wurde aufgrund des Gutachtens von Frau Prof. Langenfeld, Institut für öffentliches Recht der Universität Göttingen, überarbeitet, da in dem Gutachten aufgezeigt wurde, dass die bestehenden schulrechtlichen Regelungen für Legastheniker verfassungswidrig sind. mehr

20.12.2007 Pressemeldung

Keine Chancengleichheit für Legastheniker

Auf der Fachtagung "Chancengleichheit herstellen, Diskriminierung vermeiden" am 10.11.2007 im Universitätsklinikum Eppendorf wurde erneut deutlich, dass individuelle Förderung zwar in den Schulgesetzen verankert ist, in der Praxis aber kaum realisiert wird. Die Fachtagung sollte dazu beitragen, über das Störungsbild der Legasthenie aufzuklären, die rechtlichen Ansprüche der betroffenen Kinder aufzuzeigen und den Anstoß geben, wie schulisch auf die Belange von Legasthenikern eingegangen werden muss, um ihnen eine Chancengleichheit in unserem Bildungssystem zu verschaffen. mehr

13.11.2007 Pressemeldung

Horror "Schulanfang"

Für Tobias Marten*(9 Jahre) geht die entspannte Ferienzeit viel zu schnell zu Ende. Er kommt in die 4. Klasse und möchte Tierarzt werden. Seine Legasthenie (Lese-/Rechtschreibstörung) macht den Schulbesuch fast zur Hölle. "Morgens ist mir immer ganz übel und ich habe Bauchschmerzen, wenn ich zur Schule muss. Ich habe das Gefühl, ich schaffe das alles nicht", klagt Tobias. Wenn Tobias über die Schule berichtet, kullern ihm die Tränen über seine blassen Wangen. "Wir waren beim Kinderarzt und bei weiteren Ärzten, aber man konnte nichts Organisches feststellen. Der Kinder- und Jugendpsychiater, der bei Tobias Anfang des Jahres die Legasthenie diagnostiziert hat, sagt, es seien psychosomatische Störungen als Folgeerscheinung der Legasthenie", erzählt Tobias Mutter. mehr

28.08.2007 Pressemeldung

Mathematik 6 – Klasse wiederholen?

Nadine ist in der 3. Klasse und hat ihr Zeugnis bekommen. Sie muss die Klasse wiederholen, da sie in Mathematik auf 6 steht. Ihre Lehrerin sieht allerdings kaum eine Chance, dass sich Nadines Leistungen durch das Wiederholen der Klasse verbessern werden, denn Nadine hat keinerlei Gefühl für Zahlen bzw. dass Zahlen für Mengen stehen. Sie muss alles mit den Fingern abzählen und hat es nicht geschafft, ohne die Zuhilfenahme der Finger - oder anderer Hilfsmittel - zu rechnen. Nadines Eltern sollen jetzt überlegen, ob Nadine nicht besser auf einer Förderschule aufgehoben wäre. Nadine und ihre Eltern sind verzweifelt, denn sie wissen nicht, wie es überhaupt weiter gehen soll, weil es keine Fortschritte gibt. mehr

27.06.2007 Pressemeldung

Guter Start in die Welt der Zahlen:

Zahlen sind unsere ständigen Begleiter: Wir geben Zeitpunkte an, beschreiben Mengen und Größenverhältnisse, nennen die Dauer von etwas oder bringen Informationen in einen Zusammenhang. Was für die meisten eine Orientierungshilfe im täglichen Leben ist, bleibt für 130.000 Grundschülerinnen und -schüler ein Buch mit sieben Siegeln. Oft bleibt die Problematik unerkannt, mit schweren Folgen für die weitere Schulkarriere der Kinder. Eine gezielte Förderung mathematischer Kenntnisse sollte daher schon früh einsetzen: Mit Kalkulie (Cornelsen) steht Lehrkräften jetzt ein kompaktes Diagnose- und Trainingsprogramm zur frühzeitigen Erkennung von Rechenschwäche und deren Überwindung zur Verfügung. mehr

04.04.2007 Pressemeldung Cornelsen Verlag GmbH