Dyskalkulie

Zahlen sind im Gehirn räumlich repräsentiert

(bikl/idw) Etwa sechs Prozent aller Kinder leiden an einer Rechenschwäche (Dyskalkulie). Doch im Gegensatz zur Lese-Rechtschreibstörung (Legasthenie) wissen die Forscher vergleichsweise wenig über die Ursachen. mehr

10.07.2006 Artikel

War Pippi Langstrumpf Dyskalkulikerin?

Mit ihrem Lied "2 x 3 macht 4, widdewiddewitt und Drei macht Neune", hat Pippi Langstrumpf vielen Menschen große Freude bereitet. Ihre ersten "Schulversuche" waren ebenfalls sehr amüsant. Ganz so spaßig sieht es bei vielen Schülern nicht aus, denn sie teilen ein gemeinsames Phänomen: Sie können sich unter Zahlen und Mengen nichts vorstellen! Pippilotta, Viktualia, Rollgardinia, Pfefferminza hätte auch noch den Namen Dyskalkulia hinzunehmen können und keiner hätte sich gewundert, da der Begriff Dyskalkulie (Rechenstörung) bis heute noch wenig bekannt ist. mehr

01.06.2006 Pressemeldung

Kultusministerin Karin Wolff: "Augenhöhe" mit anderen Bundesländern erreicht

Hessens Bildungswesen habe "von ganz unten kommend inzwischen Augenhöhe mit anderen Bundesländern erreicht", bilanzierte Kultusministerin Karin Wolff heute am Rande der Kultusministerkonferenz (KMK) in Plön: "Wir möchten Hessen zu Deutschlands Bildungsland Nummer eins machen", bekräftigte sie. Von flächendeckender Einführung der Deutsch-Vorlaufkurse für schulpflichtig werdende Kinder, über den Bildungs- und Erziehungsplan "Bildung von Anfang an", die Lehrerbildung bis hin zur Hochbegabten-Förderung nehme ihr Bundesland bereits heute eine Spitzenstellung ein, freute sich die Hessische Kultusministerin. Bei PISA- und anderen Tests sei Hessen noch keineswegs am Ziel, habe aber deutliche Fortschritte gemacht. mehr

01.06.2006 Pressemeldung Hessisches Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen

Bundeselternrat fordert die KMK auf, Regelungen für Legasthenie und Dyskalkulie zu schaffen

"Das Recht auf Bildung darf niemandem verwehrt werden" (Europäische Menschenrechtskonvention 1952). Die damit verbundene Förderung und Forderung meint alle Kinder; dabei muss jedes Kind in Bildung und Ausbildung individuell gefördert werden. Legasthenie (Lese- Rechtschreibstörung) und Dyskalkulie (Rechenstörung) sind eine Herausforderung für eine auf individueller Förderung basierende Unterrichtskultur. mehr

24.05.2006 Pressemeldung

Die Delegierten des Bundeselternrates bestätigen den bisherigen Vorsitzenden Steinert

Die Delegiertenversammlung des Bundeselternrates (BER) wählte auf ihrer Frühjahrsplenartagung vom 19. - 21.05.2006 in Porta Westfalica mit großer Mehrheit erneut Herrn Wilfried W. Steinert (56) aus dem Land Brandenburg zum Vorsitzenden. Damit wurden die Positionen und der bisherige Weg des Bundeselternrates bestätigt: Im Mittelpunkt der Arbeit steht für den Bundeselternrat die Verbesserung der Zukunftsperspektiven für alle Kinder und Jugendlichen. mehr

22.05.2006 Pressemeldung Bundeselternrat

Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr!

Mit 16 unterschiedlichen Schulsystemen, 16 Lehrerausbildungen, 16 Lehrplänen und 16 Versetzungsordnungen – verteilt noch einmal auf mindestens drei Schulformen, finden wir in der deutschen Schullandschaft ein System vor, das einer radikalen Reform bedarf, wenn man nur eine annähernde Chancengleichheit für Schüler schaffen will. Schüler mit besonderen Schwierigkeiten im Lesen, Schreiben und Rechnen werden nach den Erfahrungen des BVL - Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V. - in diesem System nahezu gar nicht aufgefangen. mehr

01.05.2006 Pressemeldung

© bvl-legasthenie.de

Schulversagen – in Deutschland ein Dauerbrenner!

Die meisten Kinder freuen sich auf ihren ersten Schultag und wollen Lesen, Schreiben und Rechnen lernen. Bereits in der ersten Schulklasse zeigen sich allerdings bei einigen Kindern Auffälligkeiten, d.h. sie lernen langsamer Lesen, Schreiben oder Rechnen als der Klassendurchschnitt und machen viele Fehler. In der zweiten Klasse verstärken sich bei diesen Kindern die Probleme, in der dritten Klasse haben sie oftmals den Anschluss an die Klasse und jeglichen Spaß am Lernen verloren. „Kein Kind macht mit Absicht Fehler, eigentlich wollen alle Kinder zeigen, dass sie was können“, so Christine Sczygiel, Vorsitzende des BVL - Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V. „Würden die Lehrkräfte an unseren Schulen mehr über Teilleistungsstörungen wie Legasthenie und Dyskalkulie wissen, dann könnte diesen Kindern frühzeitig geholfen werden.“ mehr

29.03.2006 Pressemeldung

Dyskalkulie rechtzeitig erkennen

(HS) Bei mindestens fünf Prozent aller Drittklässler lässt sich eine Rechenschwäche feststellen, die bewirkt, dass ihnen die Welt der Zahlen verschlossen bleibt. Hendrik Simon, Diplom-Mathematiker und Dyskalkulietherapeut, zeigt, wie sich Dyskalkulie zuverlässig diagnostizieren und behandeln lässt. mehr

17.03.2006 Artikel

Schulempfehlungen – Der Anfang vom sozialen Abstieg!

Über 70% der Schulempfehlungen bei Legasthenikern und Dyskalkulikern sind falsch Es ist dieses Jahr erneut alarmierend, dass Kinder mit einer Legasthenie / Lese- und Rechtscheibstörung oder einer Dyskalkulie / Rechenstörung aufgrund ihrer Teilleistungsstörung eine Schulempfehlung erhalten, die deutlich unter ihrer Begabung liegt. mehr

20.02.2006 Pressemeldung

Qualitätssicherung bei der Ausbildung von Legasthenie-Therapeuten

Lesen und Schreiben zu vermitteln, ist Aufgabe der Schule. In der Praxis zeigt sich immer wieder, dass Schulen nicht alle Kinder anforderungsgerecht fördern können und insbesondere Schüler mit einer Legasthenie / Lese- und Rechtschreibstörung durchs Raster fallen. Eltern suchen dann in ihrer Verzweiflung nach einer außerschulischen Förderung und müssen leider oftmals feststellen, dass dem Kind auch außerschulisch nicht richtig geholfen und das Geld umsonst ausgegeben wurde. mehr

02.02.2006 Pressemeldung