Sachsen-Anhalts Kinderbetreuungssystem hat seit der Reform im Jahr 2003 zwei zentrale Probleme – der auf einen Halbtagsplatz gekürzte Anspruch für Kinder, bei denen mindestens ein Elternteil nicht arbeitet, und die drastisch verschlechterte Personalausstattung, die seit dieser Zeit zu übergroßen Gruppen führte und eine qualifizierte Bildungsarbeit mit den Kindern verhindert. Während Sachsen-Anhalt mit seinem flächendeckenden Angebot an Kita-Plätzen deutschlandweit noch immer eine Spitzenposition einnimmt, steht es mit seinen schlechten Betreuungsbedingungen am internationalen Pranger.
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20.01.2012
Pressemeldung
GEW Sachsen-Anhalt