Krisengespräch zum U-3-Ausbau im Rhein-Sieg-Kreis mit Ministerin Schäfer
15.01.2012 Artikel
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Zu einem Krisengespräch hat der Landrad des Rhein-Sieg-Kreises, Frithjof Kühn, die Familienministerin Ute Schäfer eingeladen: Der U-3-Ausbau sie unter den gegebenen Bedingungen nicht zu bewältigen. Bisher seien etwa nur die Hälfte bis 2013 benötigten Plätze eingerichtet worden. Zur Realisierung fehlten die entsprechenden Mittel. Unzulänglich sei es auch, dass auch der notwendige Ausbau von Angeboten für Kinder unter 3 Jahren nicht gefördert würde.
Kommentar:
Die in "Radiobonn" veröffentlichte Information über Initiative im Rhein-Sieg-Kreis macht die dramatische Unzulänglichkeiten zur Realisierung der mit dem Rechtsanspruch versprochenen Bedarfsdeckung knapp 1 Monat nach dem "NRW-Krippengipfel" deutlich. Es geht darum, dass zur Beseitigung der unzulänglichen Ausbausituation mehr als nur den Abbau von bürokratischen Hürden erfolgt. In NRW müssen die Förderungsbedingungen verbessert werden und zwar nicht nur für die Angebote für Kinder unter, sondern auch über 3 Jahre.
Mit dieser Initiative wird deutlich, dass der Handlungsdruck bei den Kommunen inzwischen sehr deutlich geworden ist und die Unzulänglichkeiten bei der Bedarfsdeckung nicht mehr übersehen werden können. Insofern ist es zu hoffen, dass einerseits die Kommunen auch entsprechende Prioritäten für den Ausbau durch die Bereitstellung von zusätzlichen Mitteln und anderen "Ressourcen" für den Ausbau setzen und andererseits auch das Land auf der Basis der längst bekannten erhöhten Nachfrage sein Förderprogramm aufstockt, seinen Alt-Verpflichtungen nachkommt und darauf aufbauend dann auch noch deutlicher zusätzliche Bundesmittel einfordert.
Weiterführende Links
- Radiobonn berichtete
- Kölner Stadtanzeiger 16.1.2012
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