Hochschulabschluss

Internationaler Tag der Migranten: Mehr Chancen durch mehr Transparenz und Beratung

Die deutsche Bevölkerung wird nicht nur weniger und älter, Deutschland wird auch bunter. Aktuell leben 15,4 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland. Jeder fünfte Mitbürger in Deutschland hat ausländische Wurzeln. Auf dem deutschen Arbeits-markt zählen Menschen mit Migrationshintergrund oftmals zu den "Sorgenkindern", und das obwohl sie gute Qualifikationen und interkulturelle Kompetenzen mitbringen. Viele von Ihnen arbeiten weit unter ihren Möglichkeiten. Bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) sind derzeit mehr als eine halbe Million arbeitslose Ausländer registriert, der Großteil davon in der Grundsicherung ("Hartz IV"). mehr

17.12.2009 Pressemeldung Bundesagentur für Arbeit (BA)

Trotz Bildungserfolg: "In diesem Land werde ich nie Bürger erster Klasse sein"

(redaktion/idw) Abitur, Studium und schließlich ein erfolgreicher Hochschulabschluss sind eigentlich die besten Voraussetzungen für einen reibungslosen Berufseinstieg in Deutschland. Viele erfolgreiche Hochschulabsolventen mit Migrationshintergrund sehen ihre Chancen jedoch nicht in Deutschland, sondern in dem Land, aus dem ihre Eltern einmal eingewandert sind. Sie machen Karriere bei internationalen Firmen oder Institutionen außerhalb Deutschlands. mehr

15.12.2009 Artikel

Ergebnisse der 328. Plenarsitzung der Kultusministerkonferenz am 10. Dezember 2009

Die Kultusministerkonferenz hat sich während ihrer 328. Plenarsitzung am 10. Dezember 2009 unter dem Vorsitz ihres Präsidenten, Minister Henry Tesch, insbesondere mit folgenden Themen befasst: - Änderung der Ländergemeinsamen Strukturvorgaben für die gestuften Studiengänge - Nutzung der Bildungsstandards für die Unterrichtsentwicklung - Begabungsförderung - Künftige Stellung der Berufsschule in der dualen Berufsausbildung - Wahl des Präsidiums für das Jahr 2010 mehr

10.12.2009 Pressemeldung Sekretariat der Kultusministerkonferenz

Arbeitsmarkt verschwendet Kompetenzen berufsqualifizierter Migranten

(redaktion/idw) Die beruflichen Kompetenzen vieler Zuwanderer werden in Deutschland verschwendet, weil ihre im Ausland erworbenen Qualifikationen nicht anerkannt werden. Auf dem Arbeitsmarkt haben sie mangels gültiger Zeugnisse kaum Aussichten, in der Arbeitsvermittlung werden sie als "ungelernt" eingestuft. Ein großer Teil ist deshalb auf Sozialleistungen angewiesen, die bei besserer Arbeitsmarktintegration vermieden oder verringert werden könnten. Das zeigen aktuelle Untersuchungen des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen zur Erwerbsintegration von Arbeitslosen ausländischer Herkunft. mehr

07.12.2009 Artikel

Stratmann: "Niedersachsen wird seine Vorreiterrolle beim Lebenslangen Lernen weiter ausbauen"

Unser Wissen wächst in allen Lebensbereichen immer rasanter. Ein Studium vor der Berufstätigkeit allein wird künftig häufig nicht mehr für ein ganzes Arbeitsleben ausreichen. Beim Hochschulpolitischen Kongress der Niedersächsischen Landesregierung in Hannover tauschen sich heute mehr als 200 Wissenschaftler, Verantwortliche aus Wirtschaft und Politik sowie weitere Fachleute aus Deutschland und Österreich über die künftigen Herausforderungen des Lebenslangen Lernens aus. mehr

12.11.2009 Pressemeldung Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

Seiteneinstieg in den Lehrerberuf vereinfacht

Am 6. Oktober hat das Landeskabinett die Verordnung zur Reform des Seiteneinstiegs in den Lehrerberuf verabschiedet. Heute am 1. November 2009 tritt die neue Verordnung in Kraft. mehr

01.11.2009 Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Innovationsindikator Deutschland 2009: Bundesrepublik verliert weiter an Boden

In kaum einem anderen Land kommen Unternehmer und Gründer so schwer an Kapital für innovative Projekte wie in Deutschland. Diese Situation könnte sich angesichts der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise weiter verschärfen und damit auch bei einem Aufschwung die Innovationsfähigkeit unseres Landes entscheidend hemmen. Zu diesem Schluss kommt der "Innovationsindikator Deutschland 2009", den die Deutsche Telekom Stiftung und der Bun¬desverband der Deutschen Industrie (BDI) heute veröffentlichen. mehr

21.10.2009 Pressemeldung Deutsche Telekom Stiftung

Übergänge in der Lehrerbildung glätten: Katholische Universität

Nicht nur Lehrer zu sein, sondern auch Lehrer auszubilden ist eine Herausforderung. Die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) greift diese Herausforderung im Rahmen ihres innovativen Projekts "LehramtPlus" durch einen neuen Modellversuch auf: Das Projekt "Kooperation erste und zweite Phase Lehrerbildung" hat zum Ziel, ein Konzept für die Abstimmung der universitären Lehrerbildung mit der Referendariatsausbildung zu entwickeln, das in der Folge auch von anderen bayerischen Universitäten adaptiert werden kann. Der vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus nachhaltig unterstützte Modellversuch ist auf vier Semester ausgerichtet und startet am 13. Oktober mit einer Auftaktveranstaltung am Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus. mehr

12.10.2009 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

GEW: "Lehrkräfte an Schulen und Hochschulen besser bezahlen"

Eine bessere und einheitliche Bezahlung für alle angestellten Lehrkräfte an Schulen und Hochschulen fordert die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Sie wird sich in der jetzt beginnenden Ländertarifrunde im öffentlichen Dienst zur Entgeltgeltordnung (EGO) für eine Eingruppierung in die Entgeltgruppe (EG) 14 für Lehrkräfte an Schulen stark machen. "Eine Schule für alle Kinder, eine Ausbildung für alle Lehrkräfte und eine einheitliche Bezahlung der Lehrenden lautet das Gebot der Stunde. Dieser Dreiklang spiegelt die aktuellen Anforderungen an ein modernes Schulwesen, eine Pädagogik, die alle Kinder bestmöglich individuell fördert, und ein zukunftsfähiges Gehaltssystem adäquat wider", sagte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne am Freitag während einer Pressekonferenz seiner Organisation in Berlin. mehr

25.09.2009 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Umsetzung des Bologna-Prozesses: Bayerische Hochschulen stellen sich den Herausforderungen

Die bayerischen Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften sind sich mit Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch einig, dass die jüngste Kritik der Studierenden an der Umstellung auf Bachelor und Master ernst genommen werden muss. Handlungsbedarf in der konkreten Umsetzung besteht insbesondere bei der Anpassung der Studienkonzepte an die Erfordernisse eines zweistufigen Systems, einer sachgerechten Modularisierung und Kompetenzorientierung, der Einstellung des Prüfungsgeschehens auf die neuen Rahmenbedingungen. Zur Sicherstellung der Studierbarkeit der Studiengänge in der Regelstudienzeit haben adäquate Beratungsangebote und eine sachgerechte Studienorganisation Priorität. Die vorhandenen Spielräume, etwa bei den Regelstudienzeiten im Bachelor-Studiengang an den Universitäten, müssen noch stärker genutzt und die Anrechnungspraxis insbesondere bei Auslandsaufenthalten weiter flexibilisiert werden. mehr

23.07.2009 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst