Inklusion

Handikap

Studieren mit nicht-sichtbarer Beeinträchtigung: Tabu-Thema an deutschen Hochschulen

- Online-Befragung von 15.000 Studierenden mit Behinderung und chronischer Krankheit - Bei 94% der Befragten sind gesundheitliche Beeinträchtigungen nicht auf Anhieb sichtbar - Studierende mit nicht-sichtbaren Beeinträchtigungen nutzen Beratungsangebote und Nachteilsausgleiche zu wenig - Viele wollen keine Sonderbehandlung, haben Furcht vor Stigmatisierung oder kennen ihre Rechte nicht - DSW-Präsident Dieter Timmermann: "Ein Tabu an deutschen Hochschulen" mehr

04.06.2012 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

Handikap

Beratung für behinderte und chronisch kranke Studierende ausbauen!

- Neue Untersuchung zu Studierenden mit Behinderung und chronischer Krankheit - Nur jeder Vierte nutzt Beratungsangebote von Hochschule, Studentenwerk oder studentischer Selbstverwaltung - Viele sehen sich von bestehenden Beratungsangeboten nicht angesprochen - DSW-Präsident Dieter Timmermann: Länder müssen Beratung der Studentenwerke stärken mehr

04.06.2012 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

Beeinträchtigungen

"Mein Leben, mein Studium, meine Beeinträchtigung"

"...stehen Sie einmal allein vor einem Dozenten, der sich weigert, Ihnen zu helfen, und finden Sie dann noch die richtigen Worte. Es ist jedes Mal demütigend, diskriminierend und es verschlägt einem die Sprache", berichtet Katrin Dinges, 26. Sie studiert Deutsche Literatur und Europäische Ethnologie an der Humbolt-Universität zu Berlin. Katrin Dinges hat das Alström-Syndrom, eine Mehrfachbehinderung in Form von Blindheit, Schwerhörigkeit sowie weiteren körperlichen Einschränkungen. mehr

04.06.2012 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

Nordrhein-Westfalen

Städte unterstützen gemeinsame Bildung – Land muss den Kommunen Mehrausgaben ausgleichen

Die Städte in Nordrhein-Westfalen begrüßen das mit der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) verfolgte Ziel, Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt alle Menschenrechte und Grundfreiheiten zu gewährleisten. Dazu gehöre vor allem der gemeinsame Schulbesuch von behinderten und nichtbehinderten Kinder und Jugendlichen, der zunehmend und schrittweise zur Regel werden müsse, sagte der Geschäftsführer des Städtetages NRW, Dr. Stephan Articus, heute in Köln. "Die Städte sehen sich in der Mitverantwortung, eine gemeinsame Bildung für behinderte und nichtbehinderte Menschen zu ermöglichen. Sie begreifen die Inklusion als einen Gewinn für das städtische Leben und die Weiterentwicklung der Schulen." mehr

01.06.2012 Pressemeldung Städtetag NRW

Kooperationsverbot

Bund muss mehr zur Inklusion beitragen

(red/ots) - Der Sozialverband Deutschland (SoVD) fordert erweiterte Möglichkeiten bei der Bildungszusammenarbeit von Bund und Ländern. "Es reicht nicht aus, das strikte Kooperationsverbot allein im Hochschulbereich aufzulockern. Bund und Länder müssen auch im schulischen Bereich kooperieren dürfen. Inklusive Bildung ist eine Herkulesaufgabe - dafür müssen alle Kräfte genutzt und gebündelt werden." mehr

30.05.2012 Artikel

Nordrhein-Westfalen

Ministerin Sylvia Löhrmann: "Bund muss seiner sozialpolitischen Verantwortung gerecht werden"

Eine "halbherzige Lösung" nennt die nordrhein-westfälische Schulministerin Sylvia Löhrmann die heute vom Bundeskabinett auf den Weg gebrachte Grundgesetzänderung zur Lockerung des Kooperationsverbotes: "Das ist viel zu kurz gesprungen. Wir brauchen nicht bloß eine Lockerung, sondern eine komplette Aufhebung des Kooperationsverbotes im Bildungsbereich. Der Bund muss sich wieder bei wichtigen sozial- und gesellschaftspolitischen Vorhaben im Bildungsbereich beteiligen können", forderte Löhrmann. mehr

30.05.2012 Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

Bayern

Kultusministerium und Verband der bayerischen Bezirke setzen eine gemeinsame Arbeitsgruppe für die Schulbegleitung ein

Eine gemeinsame Arbeitsgruppe zur Zukunft der Schulbegleitung von Menschen mit besonderem Förderbedarf werden das Bayerische Kultusministerium und der Verband der Bayerischen Bezirke einrichten. Darauf verständigten sich Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle und der Präsident des Verbands der bayerischen Bezirke, Manfred Hölzlein, bei einem Gespräch in München. mehr

29.05.2012 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Hamburg

GEW kritisiert: "Hamburg schafft die beste Ausstattung für Inklusion ab"

"Schulsenator Rabe bessert mit seinem Konzept zur Inklusion an Hamburgs Schulen nicht nach" - diesen Schluss zieht die stellvertretende Vorsitzende der GEW Hamburg, Sigrid Strauß, nach der Mammutsitzung des Schulausschusses am Dienstag dieser Woche. Der Senator deutete zwar an, er werde nach den Ferien schauen und eventuell etwas umverteilen, mehr Mittel und konkrete Zusagen stellte er nicht in Aussicht. Die Behörde hält also weiter am Sparkonzept fest. mehr

25.05.2012 Pressemeldung GEW Hamburg

Schule

Health Nurses - ein Modell für Deutschland?

(red/pm) International sind School Health Nurses bereits etabliert. In Deutschland jedoch sind die so genannten "Schulschwestern" noch eine Ausnahmeerscheinung. "Dabei könnten sie auch hier wertvolle Dienste für die Schulkinder leisten", sagt Andreas Kocks, der im Department für Pflegewissenschaft der Uni Witten/Herdecke promoviert. mehr

24.05.2012 Artikel

Weiterbildung

Neue Publikation zur Förderung von Inklusion in der Weiterbildung

In ihrer im Mai 2012 veröffentlichten Diplomarbeit untersucht Claudia Stroh, wie sich Inklusion in der Weiterbildung sichtbar machen lässt. Ausgangspunkt ihrer Untersuchung sind Weiterbildungseinrichtungen, die in der Lage sind, Bevölkerungsgruppen zu erreichen, die ansonsten in geringerem Maße Zugang zum Lebenslangen Lernen finden. Insbesondere neuere Studien verweisen darauf, dass Menschen mit Migrationshintergrund insgesamt ungleiche Teilhabechancen an Weiterbildung haben. mehr

24.05.2012 Pressemeldung Deutsches Institut für Erwachsenenbildung (DIE)