Am Weltlehrertag hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) angeregt, die Aus- und Fortbildung der Pädagoginnen und Pädagogen stärker geschlechtersensibel auszurichten. Sie setzt sich für eine aktive Auseinandersetzung mit traditionellen Geschlechterrollen ein. Die Bildungsgewerkschaft wirbt für einen differenzierten Blick auf die Lernenden, auf die Vielfalt der Geschlechter. "Geschlechtersensibles Lernen ist wichtiger denn je", sagte Anne Jenter, Leiterin des GEW-Arbeitsbereichs Frauenpolitik, am Mittwoch in Frankfurt am Main, "damit Bildungseinrichtungen nicht dazu beitragen, dass sich traditionelle Geschlechterrollen verfestigen. Geschlechterstereotype engen Jugendliche ein. Wir brauchen Mädchen- und Jungenförderung, die eine Reflektion der Geschlechterrollen ermöglicht."
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05.10.2011
Pressemeldung
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft