Ab 16 Jahren

54 % der Schüler und Studierenden nutzten 2019 digitales Lernmaterial

Digitales Lernen ist in der Corona-Krise auch nach der schrittweisen Wiedereröffnung der Schulen und Hochschulen gefragter denn je. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ist der Anteil der Schülerinnen und Schüler sowie Studierenden ab 16 Jahren, die digitales Lernmaterial nutzen, in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen.

26.05.2020 Bundesweit Pressemeldung Statistisches Bundesamt (DESTATIS)
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Im 1. Quartal 2019 nutzten mehr als die Hälfte (54 %) digitale Lernmedien. Im Jahr 2015 hatte der Anteil noch bei 41 % gelegen. Zu digitalen Lernmaterialien zählen zum Beispiel audiovisuelle Medien, Online-Lernsoftware und elektronische Lehrbücher. 

Ein gutes Drittel (35 %) der Lernenden ab 16 Jahren in Deutschland kommunizierte im 1. Quartal 2019 mit Lehrkräften oder anderen Lernenden über Lernplattformen oder -portale (2015: 27 %). 11 % absolvierten in diesem Zeitraum einen Online-Kurs (2015: 6 %). Von den Schülerinnen und Schülern im Alter von 10 bis 15 Jahren nutzten 32 % digitales Lernmaterial. 8 % tauschten sich mit Lehrkräften oder anderen Lernenden über entsprechende Plattformen oder Portale aus.

Weitere Ergebnisse der Erhebung über die private Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) 2019 sind auf der Themenseite des Statistischen Bundesamtes verfügbar, hier insbesondere in der aktuellen Fachserie 15, Reihe 4 "Private Haushalte in der Informationsgesellschaft – Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien 2019" sowie in den Tabellen 63931 der Datenbank GENESIS-Online.


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