Ahnen: Französischunterricht hat hohe Bedeutung im Fremdsprachenangebot

Kinder und Jugendliche für die französische Sprache, Kultur und Literatur zu begeistern und ihre Fremdsprachenkompetenzen zu fördern, dies habe für die Landesregierung einen großen Stellenwert. Das unterstrich Bildungs- und Jugendministerin Doris Ahnen heute in Mainz vor knapp 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Französischlehrertags, den die Vereinigung der Französischlehrerinnen und -lehrer Rheinland-Pfalz (VDF) in Kooperation mit dem Maison de France Mainz jährlich ausrichtet.

25.09.2006 Rheinland-Pfalz Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz

Gute Französischkenntnisse seien nicht nur aufgrund der Nähe zu Frankreich, sondern auch wegen privater und beruflicher Vorteile wichtig. "Deshalb freut es mich sehr, dass das Interesse an der Fortbildungsveranstaltung von Jahr zu Jahr noch weiter gestiegen ist. Das zeigt, dass sich die Französischlehrkräfte im Land dafür stark machen, den schulischen Auftrag von Bildung und Erziehung mit voranzutreiben", stellte Doris Ahnen fest.

"Es ist neben guten Rahmenbedingungen auch ein Verdienst dieses persönlichen Engagements, dass Französisch als Unterrichtsfach in der Schule an Bedeutung gewonnen hat", unterstrich Bildungsministerin Ahnen. An den weiterführenden Schulen sei das Fach dominierende zweite Fremdsprache und werde an allen Realschulen, Regionalen Schulen, Gymnasien und Integrierten Gesamtschulen angeboten. Rund 40 Prozent der Gymnasien – wie einige Realschulen auch – unterrichteten Französisch sogar als erste Fremdsprache.

Die Förderung der Französischkenntnisse beginne aber weitaus früher. So werde Französisch an 280 Grundschulen des Landes unterrichtet. Dort sei Integrierter Fremdsprachenunterricht mit der Einführung der Vollen Halbtagsschule zum Schuljahr 1998/1999 verbindlich verankert worden. Seit dem Schuljahr 2005/2006 beginne der Englisch- oder Französischunterricht sogar schon in der ersten Klasse. Die Sprache des Nachbarlandes habe ihren festen Platz aber bereits im vorschulischen Bereich. So beteiligten sich aktuell 136 Kindertagesstätten am Programm "Lerne die Sprache des Nachbarn", bei dem Kinder spielerisch von Muttersprachlern unterrichtet würden.


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