Bayern

"Alle freiwerdenden Stellen werden im Februar besetzt"

Nur überflogen und bewusst falsch interpretiert hat offensichtlich der SPD-Politiker Hans-Ulrich Pfaffmann ein Schreiben der Gymnasialabteilung des Bayerischen Kultusministeriums an die Seminarvorstände. Dadurch entsteht eine Desinformation, die einem Ausschussvorsitzenden im Bayerischen Landtag nicht unterlaufen darf.

15.12.2010 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Die im Februar 2011 freiwerdenden Lehrerplanstellen werden alle zum Februar 2011 wieder besetzt. Das hat der Leiter der Gymnasialabteilung auch den Seminarvorständen mitgeteilt. Er teilte ihnen nämlich mit, dass "zum Februartermin nur die durch Fluktuation frei gewordenen Stellen wiederbesetzt werden können". Dies trifft auch für die sogenannten Mangelfächer wie Mathematik oder Physik zu. Diejenigen Lehrkräfte, die nicht sofort eingestellt werden können, werden auf einer Warteliste geführt und können - abhängig vom Notenschnitt - ab September beschäftigt werden.

Die Gymnasialabteilung teilte den Seminarvorständen auch mit, dass die Einstellungschancen für Absolventen der Mangelfächer "nach wie vor günstig" sind. Über das Gymnasium hinaus können die ausgebildeten Gymnasiallehrkräfte auch an den Fach- und Berufsoberschulen beschäftigt werden.

Der September ist der Haupteinstellungstermin, an dem üblicherweise die Lehrkräfte regulär in Pension gehen. Im Februar dagegen scheiden Lehrkräfte nur aus besonderen Gründen aus.

Bayern gehört zu den wenigen Bundesländern, die Interessenten am Lehramtsstudium sehr frühzeitig konkret über die möglichen Einstellungschancen zu Abschluss Ihres Studiums informieren. Dazu gibt das Ministerium eine entsprechende Lehrerbedarfsprognose heraus.


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