Bildungsmonitor 2010

Althusmann: "Bildung hat in Niedersachsen weiterhin Vorrang"

Nach den Ergebnissen der Studie "Bildungsmonitor 2010" der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) knüpft Niedersachsen im Ländervergleich an die bereits im Vorjahr festgestellten konsequenten Fortschritte im Bildungsbereich an. Seit der ersten Untersuchung im Jahr 2004 hat sich Niedersachsen bei der Punktzahl deutlich gesteigert und liegt auf Rang 6 im Vergleich der Bildungssysteme der deutschen Länder.

19.08.2010 Pressemeldung Niedersächsisches Kultusministerium

Der Niedersächsische Kultusminister Dr. Bernd Althusmann sieht Niedersachsen in Sachen Bildung auf dem Weg in die Spitzengruppe der Länder. "Wir investieren seit Jahren überdurchschnittlich in Bildung. In Niedersachsen hat Bildung auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten Vorrang. Niedersachsen gibt 2010 so viel Geld für Bildung aus wie nie zuvor. Die Steigerung der Bildungsausgaben von 3,930 Mrd. Euro im Jahr 2003 auf 4,731 Mrd. Euro in diesem Jahr und deren wachsender Anteil am Landeshaushalt sprechen für sich", sagt Dr. Bernd Althusmann.

"Im Handlungsfeld Bildungsarmut haben wir bei der Absenkung der Schulabbrecherquote in Niedersachsen bereits einiges erreicht: Die Quote ist innerhalb von sechs Jahren von rund 10,3 Prozent auf 6,3 Prozent im vergangenen Jahr gesunken. Diesen Wert wollen wir noch weiter absenken. Insbesondere Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund werden wir künftig noch gezielter fördern und unterstützen, um auch in dieser Gruppe die Zahl der Absolventen ohne Abschluss noch weiter zu reduzieren. Wir werden weiter in die Sprachförderung investieren und die Eltern stärker einbinden. Dies soll bereits im frühkindlichen, vorschulischen Bereich beginnen", ergänzt der Minister.

Verbesserungsbedarf sieht die Studie für Niedersachsen bei den Betreuungsrelationen im Schulbereich. "Ab Sommer 2011 werden wir die Klassengrößen in den Eingangsklassen der Gymnasien und Realschulen um zwei Schülerinnen und Schüler pro Klasse absenken. Wir werden Mittel, die wegen zurückgehender Schülerzahlen frei werden, zur Verbesserung der Bildungsqualität einsetzen", kündigt Dr. Bernd Althusmann an.


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