"Aufruf zur Leistungsverweigerung verwerflich"
"Auch wenn es die Einheitsschulmissionare immer noch nicht wahrhaben wollen, weil sie von Schule nichts verstehen, wollen unsere Kinder und Jugendlichen Leistung in der Schule zeigen und dafür von uns Erwachsenen eine Rückmeldung haben. Wer dieses pädagogische Grundprinzip missachtet, Noten und das Zwischenzeugnis abschaffen will, handelt unverantwortlich und erzieht Generationen von jungen Menschen für ein Dasein in der sozialen Hängematte. Deshalb treten wir Realschullehrkräfte für Leistung in der Schule ein. Wir blenden unsere jungen Menschen nicht mit leeren Versprechen, die unsere Kinder in einer globalisierten Welt nicht zukunftsfähig machen." Mit dieser scharfen Kritik reagiert der Vorsitzende des Bayerischen Realschullehrerverbands Anton Huber, auf die jüngsten Äußerungen von einigen Eltern und Lehrern, den Leistungsanspruch an die bayerischen Schülerinnen und Schülern weiter zu senken.
10.02.2010 Pressemeldung Verband Reale Bildung"Bisher waren wir in dem Glauben, dass in Bayern lediglich ein Lehrerverband der Kuschelpädagogik verfallen ist und zumindest die Eltern an den Gymnasien zum Leistungsanspruch stehen, aber auch diese sind ganz offensichtlich der Sozialromantik unterlegen." so Huber und weiter: "Hierbei von einem Akt für politische Bildung zu sprechen, ist mehr als kühn."
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