Baden-Württemberg
Im Sekundarbereich I3) betrug die durchschnittliche Klassengröße in Baden-Württemberg 23,8 Schülerinnen und Schüler. Damit lag sie ebenfalls – wenn auch nicht ganz so deutlich wie im Primarbereich – unter dem Bundesdurchschnitt von 24,5 Schülerinnen und Schülern je Klasse. Die niedrigsten Werte ergaben sich hier für Thüringen mit 20,2 Schülerinnen und Schülern und Mecklenburg-Vorpommern mit 20,5 Schülerinnen und Schülern. Mit 26,7 Schülerinnen und Schüler je Klasse lag der Durchschnitt im Schuljahr 2012/13 in Nordrhein-Westfalen am höchsten.
1) Der Tertiärbereich gliedert sich zum einen in weitgehend theoretisch orientierte Studiengänge, die hinreichende Qualifikationen für den Zugang zu weiterführenden Forschungsprogrammen und Berufen mit hohem Qualifikationsniveau vermitteln, und zum anderen in Studiengänge, die sich auf die Vermittlung praktischer/technischer/berufsbezogener Fähigkeiten für den direkten Eintritt in den Arbeitsmarkt konzentrieren. Neben den Hochschulen zählen zum Tertiärbereich auch Bildungsgänge an Fachschulen und Schulen des Gesundheitswesens, die mindestens zwei Jahre dauern.
2) Bildungsgänge des Primarbereichs erfordern normalerweise keine vorherige formale Bildung. In Baden-Württemberg zählen hierzu die Klassenstufen 1 bis 4.
3) Der Sekundarbereich I setzt inhaltlich die grundlegenden Bildungsgänge des Primarbereichs fort, wobei häufig stärker spezialisierte Lehrkräfte zum Einsatz kommen. Der Sekundarbereich I ist entweder "abschließend" (d.h., er bereitet die Schüler auf den direkten Eintritt in den Arbeitsmarkt vor) und/oder "vorbereitend" (d.h., er bereitet Schüler auf den Sekundarbereich II vor). In Baden-Württemberg zählen hierzu i.d.R. die Klassenstufen 5 bis 10 der allgemeinbildenden Schulen. Nur im 8-jährigen Gymnasialbildungsgang endet die Sekundarstufe I bereits mit der Klassenstufe 9.
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Baden-Württemberg mit deutlichem Schwerpunkt des Studienangebots in ingenieur- und naturwissenschaftlichen Fächern
Der heute erschienene Tabellenband "Internationale Bildungsindikatoren im Ländervergleich" präsentiert seit 2006 jährlich ausgewählte Bildungsindikatoren auf Ebene der Bundesländer und stellt sie in einem internationalen Vergleich dar. Die aktuelle Ausgabe dieser Gemeinschaftsveröffentlichung der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder ergänzt die gestern vorgestellte OECD-Veröffentlichung "Bildung auf einen Blick 2014".
10.09.2014 Pressemeldung Statistisches Landesamt Baden-WürttembergBaden-Württemberg: Hoher Anteil von Studienanfängern in ingenieur- und naturwissenschaftlichen Fächern
In Baden-Württemberg gibt es im Tertiärbereich1) traditionell einen Schwerpunkt in den Ingenieur- und Naturwissenschaften einschließlich Mathematik und Informatik. Von den Studienanfängern hatten daher 2012 gut 20 Prozent einen Bildungsgang in der Fächergruppe "Ingenieurwissenschaften, Fertigung und Bauwesen" begonnen und knapp 15 Prozent einen Bildungsgang in der Fächergruppe "Bio- und Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik". Nach Angaben des Statistischen Landesamtes weist Baden-Württemberg unter den deutschen Flächenländern mit einem Wert von zusammen rund 35 Prozent den höchsten Studienanfängeranteil in diesen beiden Fächergruppen zusammen auf. Lediglich in Bremen als Stadtstaat ist mit 37 Prozent ein höherer Anteil zu finden. Für ganz Deutschland liegt der Anteil dieser beiden Fächergruppen an den Studienanfängern im Tertiärbereich insgesamt mit gut 29 Prozent um 6 Prozentpunkte unter dem Wert von Baden-Württemberg. Der vergleichbare OECD-Durchschnitt liegt bei knapp 25 Prozent.
Relativ kleine Klassen im Primarbereich
Im Schuljahr 2012/13 lag die durchschnittliche Klassengröße im Primarbereich2) an Schulen in Baden-Württemberg bei 19,7 Schülerinnen und Schülern. Damit waren die Klassen im Mittel deutlich kleiner als im bundesweiten Durchschnitt, der bei 21,0 Schülerinnen und Schüler lag. Nur Sachsen-Anhalt mit 17,9 Schülerinnen und Schüler und Hessen mit 19,6 Schülerinnen und Schüler wiesen im Mittel eine geringere Klassengröße auf. Die höchsten Durchschnittswerte waren dagegen in Nordrhein-Westfalen mit 23,2 Schülerinnen und Schülern sowie in Berlin mit 22,8 Schülerinnen und Schülern zu beobachten.Im Sekundarbereich I3) betrug die durchschnittliche Klassengröße in Baden-Württemberg 23,8 Schülerinnen und Schüler. Damit lag sie ebenfalls – wenn auch nicht ganz so deutlich wie im Primarbereich – unter dem Bundesdurchschnitt von 24,5 Schülerinnen und Schülern je Klasse. Die niedrigsten Werte ergaben sich hier für Thüringen mit 20,2 Schülerinnen und Schülern und Mecklenburg-Vorpommern mit 20,5 Schülerinnen und Schülern. Mit 26,7 Schülerinnen und Schüler je Klasse lag der Durchschnitt im Schuljahr 2012/13 in Nordrhein-Westfalen am höchsten.
1) Der Tertiärbereich gliedert sich zum einen in weitgehend theoretisch orientierte Studiengänge, die hinreichende Qualifikationen für den Zugang zu weiterführenden Forschungsprogrammen und Berufen mit hohem Qualifikationsniveau vermitteln, und zum anderen in Studiengänge, die sich auf die Vermittlung praktischer/technischer/berufsbezogener Fähigkeiten für den direkten Eintritt in den Arbeitsmarkt konzentrieren. Neben den Hochschulen zählen zum Tertiärbereich auch Bildungsgänge an Fachschulen und Schulen des Gesundheitswesens, die mindestens zwei Jahre dauern.
2) Bildungsgänge des Primarbereichs erfordern normalerweise keine vorherige formale Bildung. In Baden-Württemberg zählen hierzu die Klassenstufen 1 bis 4.
3) Der Sekundarbereich I setzt inhaltlich die grundlegenden Bildungsgänge des Primarbereichs fort, wobei häufig stärker spezialisierte Lehrkräfte zum Einsatz kommen. Der Sekundarbereich I ist entweder "abschließend" (d.h., er bereitet die Schüler auf den direkten Eintritt in den Arbeitsmarkt vor) und/oder "vorbereitend" (d.h., er bereitet Schüler auf den Sekundarbereich II vor). In Baden-Württemberg zählen hierzu i.d.R. die Klassenstufen 5 bis 10 der allgemeinbildenden Schulen. Nur im 8-jährigen Gymnasialbildungsgang endet die Sekundarstufe I bereits mit der Klassenstufe 9.
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