Bayern

Bayerischer Bildungsbericht 2012 bestätigt Durchlässigkeit des differenzierten Schulwesens

Mit großer Freude stellen die bayerischen Realschuleltern (LEV-RS) fest, dass es in Bayern weiter gelungen ist, mehr junge Menschen zu weiterführenden Bildungsabschlüssen zu führen und die Zahl der Schülerinnen und Schüler ohne Schulabschluss nochmals zu senken. Dies ist zum einen auf die finanziellen Investitionen Bayerns zurückzuführen, die wir im Bildungsbereich immer gefordert haben, zum anderen aber auch auf die große Durchlässigkeit des differenzierten Schulwesens.

06.12.2012 Pressemeldung Landeselternverband Bayerischer Realschulen (LEV-RS)

"Unsere Eltern wählen bewusst eine bestimmte Schulart für ihr Kind, denn sie können sicher sein, dass es nach jeder Schule Anschlussmöglichkeiten in einer weiterführenden Schule gibt, wenn man das denn möchte", bestätigt Ingrid Ritt, Vorsitzende der Realschuleltern in Bayern. "Dass zum Erreichen eines Schulabschlusses von den Jugendlichen auch eigene Anstrengungen notwendig sind, darf nicht ständig verschwiegen werden. Die andauernde Behauptung, dass alles viel schöner und leichter wäre, wenn die unterschiedlichsten Kinder von der ersten bis zur zehnten Klasse in einer Schule für alle gemeinsam lernen, ist falsch".

Wir Realschuleltern halten gar nichts von Aussagen, wie: "Das Gymnasium muss aber so gut aufgestellt sein, dass es für alle Schülerinnen und Schüler mit einer Gymnasialempfehlung die erste Wahl ist, sonst verliert Bayern zu viele Talente." Ein Kind, das mit einer Gymnasialempfehlung auf eigenen Wunsch oder den Wunsch der Eltern eine bayerische Realschule besucht, verliert gar nichts! Es kann nach dem Realschulabschluss selber entscheiden, welchen weiteren schulischen Weg es gehen will. Das kann das Gymnasium, die Fachoberschule oder eine qualifizierte Berufsausbildung sein. Entscheidend ist, dass alle Talente an allen Schularten gefördert werden, nicht nur Talente einer Schulart. Das zeichnet Bayern aus.


Mehr zum Thema


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden