Bayerns Schulwesen sehr durchlässig

Das Bayerische Schulwesen ist sehr durchlässig und schafft zum neuen Schuljahr noch mehr Möglichkeiten, dass leistungswillige und leistungsfähige Schülerinnen und Schüler von Haupt-, Wirtschaft- und Realschulen den Zugang zu Hochschulen erwerben können. Diese liegen insbesondere im Beruflichen Bereich. Flächendeckend wird im neuen Schuljahr die 13. Jahrgangsstufe an der Fachoberschule unter dem Dach der Beruflichen Oberschule eingeführt, die einen zweiten Weg zur allgemeinen Hochschulreife eröffnet.

01.08.2008 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Damit die Schülerinnen und Schüler bestmöglich auf die Anforderungen in der FOS vorbereitet werden, gibt es ab dem Schuljahr 2008/2009 flächendeckend vorbereitende Brückenangebote. Außerdem gibt es im neuen Schuljahr mehr Möglichkeiten, parallel zur dualen Ausbildung die Hochschulreife zu erwerben, nämlich z.B. über die "Berufsschule plus". Mit Hinweis auf diese Entwicklungen weist das Kultusministerium den Vorwurf der Landtags-Grünen zurück, die die Durchlässigkeit des Bayerischen Schulwesens punktuell in Frage gestellt haben. Die vermeintlich hohe Zahl von Schülerinnen und Schülern, die die Fach- und Berufsoberschulen vorzeitig verlassen, ist kein Beleg für gescheiterte Bildungswege. Viele Schülerinnen und Schüler, die sich zum Beispiel an der FOS angemeldet haben, erhalten noch nachträglich einen Ausbildungsplatz, für den sie sich bewusst entscheiden. Die 13. Jahrgangsstufe der FOS bestehen nahezu 100 Prozent der Schülerinnen und Schüler, verweist das Kultusministerium auf die hohe Erfolgsquote.

Das Kultusministerium weist abschließend die Ansicht zurück, dass Bildungserfolg allein auf einem Hochschulabschluss beruht. Auch in der beruflichen Bildung erbringen Frauen und Männer für Gesellschaft und Wirtschaft unverzichtbare Leistungen und haben ebenso Bildungserfolg.


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