Bildungsforscher fordert frühe Einschulung

(bikl) Mit Skepsis beobachtet der Essener Bildungsforscher Klaus Klemm die Tendenz, Schulkinder nahezu jährlich mit landesweit einheitlichen Prüfungen zu testen.

04.12.2006 Artikel

In einem Interview mit dem WDR erklärt der Wissenschaftler heute anlässlich des 5. Jahrestages der ersten PISA-Veröffentlichung, noch skeptischer werde er bei zentralen Abschlussprüfungen, "obwohl wir nicht sagen können, dass diese die Qualität des Unterrichts erhöhen."

Stattdessen schlägt Klemm vor, das Einschulungsalter vorzuverlegen. 15-Jährige seien in Deutschland meistens erst in der neunten, im besser platzierten Ausland hingegen oft schon in der elften Klasse. Vielleicht seien die deutschen Schüler ja auch deshalb schwächer als die anderen. Man könnte sagen, die PISA-Studie habe gezeigt, "dass man Kinder durchaus schon früher in die Schule schicken kann".


Weiterführende Links

  • WDR-Interview mit Klaus Klemm

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