Bildungsgutscheine für freie Schulwahl
(bikl.de/ots) Ein Zusammenschluss gesellschaftlicher Organisationen wie Paritätischer Wohlfahrtsverband, Bürgerstiftung und der Verein Berliner Kaufleute und Industrielle fordert Bildungsgutscheine für alle Kinder, die sie in einer öffentlichen oder freien Schule ihrer Wahl einlösen können. Das berichtet heute der Tagesspiegel.
05.07.2007 Berlin ArtikelVorbild sind die in Berlin bereits existierenden Kitagutscheine, die ebenfalls bei öffentlichen und freien Trägern eingelöst werden können.
Die Protagonisten der Idee kritisieren, dass Eltern mit geringem Einkommen kaum die Möglichkeit haben, eine Privatschule zu bezahlen. Sie seien somit auf die staatlichen Schulen angewiesen. Die aber seien mit ihrem "erstarrten Dienstrecht" und dem "überbordenden System von Vorschriften" nicht in der Lage, "gerade Kinder mit geringem Bildungskapital ausreichend zu fördern". Die Lage werde noch dadurch erschwert, dass Eltern wegen der starren Einzugsbereiche nicht einmal zwischen staatlichen Schulen wählen können. Auch dieser Missstand werde durch Gutscheine behoben. Sie schlussfolgern, dass man allen Schichten den Weg zu allen Schulen ebnen muss. In Bezug auf die freien Schulen bedeutet dies, dass der Staat sie voll finanzieren müsste.
Keine Kommentare vorhanden