Nordrhein-Westfalen

Bildungspolitik nah an den Menschen

(red) Die nordrhein-westfälische Schulministerin Sylvia Löhrmann setzt auf passgenaue Fortbildungskonzepte für Lehrer. Um dies finanzieren zu können will sie die Mittel trotz sinkender Schülerzahlen im System belassen und für systematische Weiterbildung investieren.

01.04.2011 Artikel

"Ich glaube systematische Weiterbildung ist wichtiger als das eine oder andere Kind weniger in der Klasse", erklärte die Ministerin am Rande des Kongresses "Lernen erfolgreich gestalten" in der Dortmunder Westfalenhalle.

<iframe title="YouTube video player" width="484" height="302" src="http://www.youtube.com/embed/-_BIWyf3ZWs" frameborder="0" allowfullscreen></iframe> Die neuen Gemeinschaftsschulen in NRW, so die Ministerin, sollten als Angebot im Schulgesetz zu verankert werden, um den Kommunen eine Entwicklungsperspektive zu bieten. Sie sei zuversichtlich, dass es in NRW zu einem Schulkonsens kommen werde. Schließlich hätten zum kommenden Schuljahr 2012/2013 bereits mehr als 40 Kommunen ihr Interesse an einer Gemeinschaftsschule bekundet. "An dieser Wirklichkeit kommt auch die CDU nicht mehr vorbei."

Egal ob Realschule, Gesamtschule, Gymnasium oder Gemeinschaftsschule, sie wolle die Schule ermöglichen, die vor Ort von den Eltern und Kommunen gewünscht würden: "Wir brauchen keine Zwangsentscheidung von oben. Man sollte die Entscheidung so nah wie möglich an den Menschen treffen."


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