Bildungswesen solide und zukunftsorientiert weiter entwickelt

Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider und sein Ministerium haben das Bildungswesen in Bayern solide und zukunftsorientiert weiter entwickelt und werden diese Linie fortsetzen. Von einem "Versagen" könne keine Rede sein, wies das Ministerium den Vorwurf der Opposition im Landtag zurück. Ziel von Kultusminister Schneider ist, alle Kinder mit ihren Talenten bestmöglich zu fördern. Das Bildungsland Bayern ist gut, will aber noch besser werden.

24.07.2008 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Im Mittelpunkt der bildungspolitischen Entscheidungen standen:

  • eine Verbesserung der individuellen Förderung, z. B. durch die Modularisierung an Hauptschulen, die zweite Ausbildungsstelle für Förderlehrer für Grund- und Hauptschulen in Freising; P- und W-Seminar in der Oberstufe des achtjährigen Gymnasiums; Förderunterricht an der Realschule; Einstieg in den Abbau großer Klassen.

  • die Weiterentwicklung der Hauptschule zu einer stark berufsorientierten weiterführenden Schule, die jeder Schüler mit Ausbildungsreife verlassen soll. Dazu dient auch der massive Ausbau der rhythmisierten Ganztagsklassen und mehr Praxisbezug.

  • die Weiterentwicklung des achtjährigen Gymnasiums durch ein Gesamtpaket. Dieses enthält eine Reduzierung des Stoffs des Lehrplans, eine maßvolle Reduzierung der verpflichtenden Stunden und organisatorische Maßnahmen, die z.B. den Pflichtunterricht an Nachmittagen deutlich reduzieren.

  • ein neuer zweiter Weg zum Abitur über die Berufliche Oberschule, die im kommenden Schuljahr flächendeckend ausgeweitet wird.

  • der forcierte Ausbau der Ganztagsschulen. Im neuen Schuljahr werden an z.B. über 330 Hauptschulstandorten rhythmisierte Ganztagszüge bestehen, ebenso an 30 Förderzentren und 40 Grundschulen. Außerdem bestehen an 12 Gymnasien und 10 Realschulen rhythmisierte Ganztagsangebote. An über 800 Schulen aller Schularten bestehen offene Ganztagsangebote. In den kommenden fünf Jahren werden die rhythmisierten Ganztagsklassen an Grund- und Förderschulen sowie an Realschulen und Gymnasien massiv ausgebaut.

  • Seit 1999 wurden mehr als 7000 zusätzliche Stellen für das Schulwesen in Bayern geschaffen.


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