Bundeskanzlerin eröffnet zum fünften Mal den Girls´ Day 2007 im Bundeskanzleramt
Zum fünften Mal in Folge findet am 26. April 2007 der Girls´Day im Bundeskanzleramt statt. Nach einem Rundgang durch die Regierungszentrale und einem Gespräch über die Vielfalt der Berufsbilder im Kanzleramt, eröffnet die Bundeskanzlerin am Nachmittag für 30 Mädchen aus Berliner Schulen einen Rundlauf aus Technik-Arbeitsplätzen. Der Parcours besteht aus Mitgliedsunternehmen der Initiative D21.
25.04.2007 Berlin Pressemeldung Initiative D21 e. V."Der Bedarf an gut ausgebildeten IT-Fachkräften ist groß. Derzeit sind in Deutschland rund 20.000 Stellen nicht besetzt. Dieser IT-Fachkräftemangel ist vor allem weiblich. In den entsprechenden Studiengängen und Ausbildungen liegt der Frauenanteil unter 20 Prozent, zum Teil gar unter zehn Prozent. Wir müssen den jungen Frauen zeigen, dass es spannend ist, dieses Interessenfeld zum Beruf auszubauen. Deshalb engagiert sich die Initiative D21 schon seit 2001 als Partner beim Girls´Day.", so Bernd Bischoff, Präsident der Initiative D21.
Der Girls´ Day – Mädchen-Zukunftstag ist ein bundesweiter Aktionstag zur Berufsorientierung und möchte junge Frauen für technische Berufe oder Studienrichtungen gewinnen. Deutschlandweit werden in über 8.000 Unternehmen und Institutionen aus Industrie, Handwerk, Forschung, Politik und Medien über 137.000 junge Frauen erwartet und Technik zum Mitmachen angeboten. Getragen wird der Girls´ Day von einem breiten Bündnis aus Politik und Wirtschaft.
Löten, gestalten, fotografieren – und all das in der Regierungszentrale: die Unternehmen der Initiative D21 und das Bundeskanzleramt haben sich einiges einfallen lassen, um beispielhaft zu zeigen, dass Technik Spaß macht: Am Stand von Fujitsu Siemens Computers werden die Schülerinnen ein Notebook auf einem Tablet PC gestalten. Bei der Bildungsinitiative IT-Fitness von Microsoft können die Mädchen am Computer den Kanzleramtsgarten umgestalten oder als Statikerin eine Brücke bauen. Bei Intel dagegen werden einzelne Bauelemente aus High-Tech-Geräten des Alltags aus- und wieder eingelötet. Kreativität, Experimentierfreudigkeit und Begeisterung für eigenverantwortliches Gestalten entwickeln die Mädchen beim Entwurf einer Homepage am Stand der Software AG.
Ausgewählte Phänomene der Elektrizität werden begreifbar in kleinen Handexperimenten am Stand der Siemens AG. Bei der Techniker Krankenkasse begleiten die Mädchen die Entstehung der elektronischen Gesundheitskarte: Sie fotografieren sich gegenseitig und geben die personenbezogenen Daten selbst ein. Personen- und Handgepäckkontrollen sowie eine vereinfachte erkennungsdienstliche Behandlung führen die Schülerinnen am Stand der Bundespolizei durch. Hierzu fertigen die Mädchen Lichtbilder an und nehmen sich gegenseitig Fingerabdrücke ab. Eine Test-Instanz eines elektronischen Beschaffungssystems werden die Schülerinnen am Stand von Oracle Deutschland aufsetzen. Hier können sie ihre elektronische Bestellung eigenständig auslösen und bearbeiten. Am Stand von O2 Germany werden drei Schülerinnen als "Rasende Reporterinnen" mit speziellen Handys den Girls´ Day im Bundeskanzleramt dokumentieren.
Weitere Informationen unter: www.girls-day.de
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