Buntenbach: Scheitern der erweiterten Schulstarthilfen unerträglich

Zur Nicht-Einigung der Koalitionsfraktionen über erweiterte Schulstarthilfen über das 10. Schuljahr hinaus sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach am Donnerstag in Berlin:

04.12.2008 Pressemeldung Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB)

"Es ist unerträglich, dass Kinder aus ,Hartz IV- Familien´ unter dem Gerangel der Koalitions-Fraktionen leiden müssen und im Regen stehen gelassen werden. Gerade sie haben die Schulstarthilfen über die Jahrgangsstufe 10 hinaus dringend nötig, um Zugang zu höherer Bildung bis zum Abitur zu erhalten. Wer die Schule früh verlassen muss, weil er sich längeres Lernen nicht leisten kann, wird auf den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt gedrängt, der für Abgänger mit niedrigen Abschlüssen bekanntlich schlechtere Chancen bietet. Die soziale Selektion im deutschen Bildungssystem ist gravierend und nicht länger hinzunehmen. Sonst wird die Bildungs- und Einkommensarmut auch künftig weiter vererbt. Wir fordern die Koalition auf, sich nun sehr zügig auf eine Lösung zu einigen."


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