Deutsche Telekom-Stiftung fördert Naturwissenschaften in den Grundschulen des Landes

"Mit den ´Klasse(n)kisten'", die die gemeinnützige Deutsche Telekom-Stiftung 15 Grundschulen in Sachsen-Anhalt zur Verfügung stellt, wird die Vermittlung von Naturphänomenen und naturwissenschaftlichen Gesetzmäßigkeiten im Sachunterricht mit Sicherheit an Attraktivität gewinnen. Lernen durch selbstständiges Experimentieren ist nicht nur interessant und macht Spaß, sondern bewirkt auch, dass das Gelernte nachhaltiger zur Verfügung steht." Das unterstrich Bildungsminister Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz heute bei der Übergabe eines Klasse(n)kistensets mit Experimentiermaterialien durch den Geschäftsführer der Telekom Stiftung, Dr. Ekkehard Winter, in der Grundschule in Niederndodeleben.

23.01.2006 Sachsen-Anhalt Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

Im Rahmen des Projektes stellt die Stiftung bundesweit 500 Grundschulen jeweils ein Set von Experimentiermaterialien zu dem in allen Lehrplänen verankerten Thema "Schwimmen und Sinken" zur Verfügung. Daneben erhalten die Schulen auch Handreichungen und Hintergrundinformationen für die Lehrkräfte sowie Arbeitsblätter für den Einsatz im Unterricht. Für die pädagogisch-didaktische Umsetzung des experimentbasierten und schülerorientierten Unterrichts lädt die Telekom Stiftung stets die geförderten Schulen zu einer eintägigen Lehrerfortbildung ein.

Dr. Winter sagte: "Die Deutsche Telekom Stiftung hat sich vorgenommen, die Ausbildung junger Menschen gerade im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich zu unterstützen. Viele Gespräche mit Expertinnen und Experten haben uns dabei zu der Überzeugung gebracht, dass eine solche Unterstützung schon möglichst frühzeitig in der Bildungskarriere erfolgen sollte. Wir sehen, dass Kinder beim Experimentieren ihrem natürlichen Forscherdrang nachgehen können und zu richtigen Entdeckern werden. Die Beobachtungen und Antworten der Kinder haben uns Erwachsene nicht selten verblüfft. Mit unserem Projekt Klasse(n)kisten für den Sachunterricht möchten wir einen Beitrag zum experimentierenden Lernen in der Grundschule leisten."

Die Klassenkisten wurden von Prof. Dr. Kornelia Möller (Universität Münster) in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Elsbeth Stern (Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Berlin) entwickelt. Sie enthalten Vollkörper, Hohlkörper, Kugeln und Einheitswürfel aus unterschiedlichem Material sowie Gewichte, Angeln, Holz-, Styropor-, Metall- und Natursteinmaterialien und Wachsblöcke zur Durchführung von praktischen Experimenten. Dazu gibt es 8 große, transparente Wasser-Bassins, in denen Versuche rund um das Thema "Schwimmen und Sinken" an acht Lernstationen durchgeführt werden können. Bis zu 32 Schülerinnen und Schüler können dadurch gleichzeitig experimentieren. Zudem befindet sich in jedem Kasten eine Lehrerhandreichung mit fachlichen Hintergrundinformationen, organisatorischen Hinweisen für den Unterricht und Arbeitsblätter. Vorschläge für die Unterrichtsgestaltung und didaktische und methodische Hilfen sind ebenso wie Hinweise auf typische Schülervorstellungen und Lernschwierigkeiten enthalten.

Folgende Grundschulen haben "Klasse(n)kisten" erhalten:

GS Utaschule Naumburg 06618 Naumburg (Saale)
Ludwig-Jahn-Grundschule 06237 Leuna
GS Gröbers 06184 Gröbers
GS Lilienschule Halle 06122 Halle
GS Südstadt Halle 06128 Halle
GS "An der Burg" 39164 Wanzleben
GS "Stadtfeld" Wernigerode 38855 Wernigerode
GS "Marktgrundschule" 06484 Quedlinburg
GS "Am Mühlenberg" 39167 Niederndodeleben
GS Niegripp 39288 Niegripp
GS Görzig 06369 Gözig
GS Am Akazienwäldchen 06844 Dessau
GS "J. Gutenberg" 06773 Gräfenhainichen
GS "G.E: Lessing 29410 Salzwedel
GS "A. Lindgren" 39576 Stendal


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