Bayern

Differenziertes Schulwesen öffnet Schülern viele Türen

Bayerns Kultusministerium hat den neuerlichen Vorstoß der SPD zugunsten der Einführung einer "Gemeinschaftsschule" zurückgewiesen. Das differenzierte Schulwesen in Bayern ermöglicht für die Schülerinnen und Schüler mit ihren unterschiedlichen Interessen und Begabungen eine sehr gute individuelle Förderung.

25.10.2010 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

"Wir stehen zu den Kernschularten Haupt-/Mittelschule, Wirtschafts- und Realschule sowie Gymnasium und Berufs- und Fachoberschule." Das differenzierte Schulwesen öffnet unseren jungen Menschen viele Türen", so Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle. "Wir entwickeln sie deshalb in Qualität und Durchlässigkeit weiter:" Mit der Mittelschule werde die Berufsorientierung der jungen Menschen noch ausgebaut. Die Mittelschule ist eine inhaltliche und organisatorische Weiterentwicklung der Hauptschule. An ihr können die Schülerinnen und Schüler u. a. den mittleren Bildungsabschluss machen, sie können Ganztagsangebote nutzen und besuchen eine individuelle modulare Förderung.

Die Mittelschulverbünde, zu denen sich selbständige Mittelschulen zusammenschließen, ermöglicht darüber hinaus den Erhalt von möglichst vielen Schulstandorten möglichst lange. Im Rahmen der Stundenzuweisung an die Schulverbünde können auch Klassen gebildet werden, wenn sie weniger als 15 Schülerinnen und Schüler haben, und so Standorte erhalten bleiben. Zum neuen Schuljahr sind rund zwei Drittel aller Hauptschulen als Mittelschulen gestartet. Die Mittelschulen sind das Ergebnis von Dialogforen, bei denen die Schulfamilie mit Schülern, Lehrkräften und Eltern sowie die Sachaufwandsträger und Vertreter der Gesellschaft die Schulentwicklung in den einzelnen Regionen diskutiert haben.

Das Modell "Gemeinschaftsschule", das die SPD in zwei Gemeinden im Landkreis Eichstätt favorisiert hat, stellt das Kultusministerium fest: Schulleitungen und Sachaufwandsträger suchen hier den Anschluss an die Mittelschulen vor Ort. Die Bürger haben hier eindeutig zugunsten der Mittelschule votiert.


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