Digitalisierung

Digitalpakt 2.0: Brandenburg macht den Weg frei

Brandenburg macht den Weg frei, um den digital gestützten Unterricht an Schulen auszubauen und weiterzuentwickeln. Das Landeskabinett hat Bildungsminister Gordon Hoffmann am Dienstag ermächtigt, den Digitalpakt 2.0 zwischen Bund und Ländern zu unterzeichnen.

26.08.2026 Brandenburg Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg
  • © Adobe Stock Im Digitalpakt 2.0 haben sich Bund und Länder darauf verständigt, die digitale Bildungsinfrastruktur auszubauen und die schulische digitale Bildung weiterzuentwickeln.

Der Bund stellt bis zu 2,5 Milliarden Euro bereit. Die Länder erbringen den gleichen Anteil. Brandenburg erhält damit rund 64,3 Millionen Euro speziell zur Förderung der IT-Infrastruktur und der digitalen Ausstattung an den Schulen.

Bildungsminister Gordon Hoffmann: „Der erste Digitalpakt hat unseren Schulen einen spürbaren Digitalisierungsschub gegeben. Das Förderprogramm war eine große Unterstützung für die Schulträger in Brandenburg. Das wollen wir mit dem Digitalpakt 2.0 fortsetzen. Der technologische Fortschritt kennt keinen Stillstand kein Halten. In der Bildung müssen wir damit Schritt halten. Deshalb werden wir unsere Schulträger und damit unsere Schulen weiterhin intensiv dabei unterstützen, unseren Schülerinnen und Schülern einen zeitgemäßen Unterricht bieten zu können.“

Im Digitalpakt 2.0 (DP 2.0) haben sich Bund und Länder darauf verständigt die digitale Bildungsinfrastruktur auszubauen und die schulische digitale Bildung weiterzuentwickeln. Für die Umsetzung des DP 2.0 stehen bundesweit bis zu fünf Milliarden Euro zur Verfügung – jeweils hälftig finanziert von Bund und Ländern. Der Digitalpakt 2.0 umfasst drei miteinander verzahnte Handlungsstränge: Handlungsstrang I unterstützt die Weiterentwicklung der digitalen Bildungsinfrastruktur und der Ausstattung der Schulen (u.a. leistungsfähige WLAN-Netze sowie modernen Endgeräte). Handlungsstrang II fokussiert auf die kontinuierliche Weiterentwicklung der Digitalität von Schule und Unterricht, also den Bereich von Lehrplänen, pädagogischen Instrumenten sowie der Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften.

Die Länder haben hierzu eine Erklärung zur digitalen Schul- und Unterrichtsentwicklung abgegeben. Handlungsstrang III zielt über die Bund-Länder-Initiative „Digitales Lehren und Lernen“ vor allem auf die praxisorientierte Forschung und Lehrkräfte-Ausbildung an den Hochschulen ab. Aus den Bundesmitteln stehen dem Land Brandenburg rund 64,3 Millionen Euro für die Umsetzung des Handlungsstrangs I zur Verfügung. Weitere knapp elf Millionen Euro sind für den Anteil Brandenburgs am Finanzpool für länderübergreifende Projekte und für die Bund-Länder-Initiative im Rahmen des Handlungsstrang III vorgesehen.


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