Dritte Runde des Altsprachenwettbewerbs CERTAMEN THURINGIAE

Am morgigen Mittwoch wird an der Friedrich-Schiller-Universität Jena die dritte Runde des Thüringer Schülerwettbewerbs Alte Sprachen CERTAMEN THURINGIAE durchgeführt. Sechs Schülerinnen und Schüler aus Jena, Erfurt und Weimar halten im Rahmen eines Kolloquiums einen wissenschaftlichen Vortrag zu einem Thema aus dem Latein- bzw. Griechischunterricht. Im Anschluss stellen sie sich den Fragen der Jury zum Referat und zu der in der zweiten Wettbewerbsrunde geschriebenen Hausarbeit.

01.07.2008 Thüringen Pressemeldung Thüringer Kultusministerium

Die erste Stufe des Wettbewerbs wurde in drei Sparten durchgeführt. Beim sprachlichen Klausurwettbewerb traten Schüler der Klassenstufe 7 und 8 sowie 9 und 10 in Latein als erster bzw. zweiter Fremdsprache sowie Schüler der Klassen 11 und 12 in Latein oder Griechisch gegeneinander an. Beim künstlerischen Wettstreit "Lebendige Antike" mussten Themen der Klassischen Antike, des lateinischen Mittelalters und des Renaissancehumanismus bearbeitet werden. Beim darstellenden Wettstreit wurden lateinische und griechische Texte als Theaterstücke, Videos oder Hörspiele szenisch vorgeführt. In der zweiten Stufe schrieben die besten Schüler der Klausurwettbewerbe aus den Klassen 11 und 12 dann Hausarbeiten zu vorgegebenen Themen. Landessieger ist, wer die beste Arbeit verfasst und die beste Leistung im Kolloquium erzielt hat. Weitere Informationen sind im Internet unter www.thav.de zu finden.

Zeit: Mittwoch, 2. Juli 2008, 10.00 Uhr
Ort: Jena, Friedrich-Schiller-Universität, Fürstengraben 1, Senatssaal

Thüringens Kultusminister Bernward Müller (CDU) drückt allen teilnehmenden Schülern die Daumen: "CERTAMEN THURINGIAE zeigt, dass alte Sprachen lebendig sind und immer noch begeistern können. Im Freistaat lernen in diesem Schuljahr etwa 12.500 Schüler Latein und rund 90 Schüler Griechisch. Damit haben sie beste Vorraussetzungen, um im Wettbewerb bestehen zu können. Und auch im späteren Berufsleben eröffnen alte Sprachen vielfältige und ungeahnte Möglichkeiten."


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