Durchschnittlich 86,4% der Schülerinnen und Schüler besuchen wertebildenden Unterricht

"Die statistischen Zahlen belegen, dass die Anstrengungen der Landesregierung, mehr Schülerinnen und Schüler der öffentlichen allgemein bildenden Schulen in Sachsen-Anhalt an den Ethikunterricht und konfessionellen Religionsunterricht heranzuführen, gefruchtet haben." Das sagte Kultusminister Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz angesichts der neuesten Zahlen zum Ethik- und Religionsunterricht.

22.01.2006 Sachsen-Anhalt Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

Bezogen auf die Gesamtschülerzahl besuchen in diesem Schuljahr im Durchschnitt bereits 86,4% der Schülerinnen und Schüler in Sachsen-Anhalt den wertebildenden Unterricht. Durchschnittlich nahmen 70,5% der Schülerinnen und Schüler am Ethikunterricht teil, 14,9% am evangelischen Religionsunterricht und 1% am katholischen Religionsunterricht. Im Schuljahr 2002/03 – also kurz nach Regierungsübernahme -waren es noch 51,3%.

Der höchste Anstieg ist an den Sekundarschulen zu verzeichnen. Hier konnte eine Steigerung von 40,3% im Schuljahr 2002/03 (Ethikunterricht: 35,1%, evangelischer Religionsunterricht: 4,9%, katholischer Religionsunterricht: 0,3%) auf 88,3% im Schuljahr 2005/06 erreicht werden. Damit haben sich die Teilnehmerzahlen mehr als verdoppelt. (Ethikunterricht: 79,5%, evangelischer Religionsunterricht: 8,5%, katholischer Religionsunterricht: 0,3%)

An den Grundschulen erhalten mit 98,1% nun fast alle Schülerinnen und Schüler Ethik- oder konfessionellen Religionsunterricht (Ethikunterricht: 77,7%, evangelischer Religionsunterricht: 19,7%, katholischer Religionsunterricht: 0,7%). 2002/03 waren es insgesamt 66,7%.

In der nächsten Zeit gehe es vor allem darum, den Anteil des Religionsunterrichtes weiter zu erhöhen, erklärte Kultusminister Olbertz.

Auch im Bereich der berufsbildenden Schulen sei eine leichte Erhöhung des wertebildenden Unterrichts von 7,4% auf 11,8% festzustellen. Die Steigerung falle jedoch aufgrund der Fachlehrkräftesituation insgesamt geringer aus. Auch hier bedürfe es weiterer Anstrengungen der Landesregierung und der Schulträger.


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