Baden-Württemberg

Durchschnittsnote beim Abitur 2009 an allgemeinbildenden Gymnasien liegt bei 2,30

Nach den Osterferien beginnen für die rund 33 700 Schülerinnen und Schüler in Klassenstufe 13 der allgemeinbildenden Gymnasien in Baden-Württemberg mit dem Fach Deutsch die schriftlichen Prüfungen zum Abitur 2010. Die Abitur-Durchschnittsnote ist für die Chancen der Absolventen auf dem Arbeitsmarkt, aber auch für die Auswahlverfahren vieler Studiengänge an den Universitäten von hoher Bedeutung. Das Statistische Landesamt gibt daher als Orientierungsrahmen die Ergebnisse der letztjährigen Abiturprüfung (Abitur 2009) bekannt. Die Durchschnittsnote beim Abitur 2009 an allgemeinbildenden Gymnasien fiel mit 2,30 etwas günstiger aus als in den Vorjahren 2008 und 2007 mit jeweils 2,32.

29.03.2010 Pressemeldung Statistisches Landesamt Baden-Württemberg

Insgesamt hatten im Jahr 2009 31 743 Kandidaten an der Abiturprüfung der öffentlichen und privaten Gymnasien teilgenommen. Davon bestanden 31 485 die Reifeprüfung, 258 (0,8 Prozent, Vorjahr 1,5 Prozent) erreichten den zum Bestehen notwendigen Mindest-Durchschnitt von 4,0 nicht. Von den 31 485 erfolgreichen Prüfungsteilnehmern waren 45 Prozent männlich und 55 Prozent weiblich. Die Traumnote "1,0" erreichten 731 Absolventen (2,3 Prozent wie im Vorjahr). Auf eine "1" vor dem Komma konnten insgesamt 9 563 der erfolgreichen Prüflinge (30,4 Prozent) stolz sein, etwas mehr als im Vorjahr (29,7 Prozent). Mit "3,0" oder schlechter schnitten 17,0 Prozent der Absolventen ab (Vorjahr 18,1 Prozent). Die am häufigsten vergebene Abitur-Durchschnittsnote im Jahr 2009 war die "2,3" (Vorjahr "2,5").

An den beruflichen Gymnasien waren 13 783 Kandidaten zur schriftlichen Abiturprüfung angetreten, davon hatten 358 (2,6 Prozent, Vorjahr: 2,9 Prozent) nicht bestanden. Nicht zugelassen zur schriftlichen Abiturprüfung waren 416 Schülerinnen und Schüler. Die Durchschnittsnote beim Abitur 2009 an den beruflichen Gymnasien lag bei 2,58 und war damit nicht ganz so gut wie an den allgemeinbildenden Gymnasien. Die Traumnote "1,0" erreichten an den beruflichen Gymnasien nur 89 Absolventen (0,7 Prozent, Vorjahr: 0,5 Prozent). Eine "1" vor dem Komma hatten hier 2 135 (15,9 Prozent) der Abiturzeugnisse (Vorjahr 16,4 Prozent), deutlich weniger als an den allgemeinbildenden Gymnasien. Andererseits war der Anteil der Zeugnisse mit einer "3" vor dem Komma an den beruflichen Gymnasien mit 30,9 Prozent wesentlich höher als an den allgemeinbildenden. Die am häufigsten vergebene Abiturdurchschnittsnote an den beruflichen Gymnasien war die "2,7".

Insgesamt legten 29,9 Prozent der 44 910 Absolventen von beruflichen und allgemeinbildenden Gymnasien zusammen ihr Abitur an einem beruflichen Gymnasium ab. Dieser Anteil ist seit 2004 (33,5 Prozent) leicht rückläufig.


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