E.U.LE.-Fachtagung 2007: "Schulwege, Unterricht, Lernqualität und eigenverantwortliche Schulentwicklung"

Im Rahmen des Entwicklungsprogramms für Unterricht und Lernqualität (E.U.LE.) veranstalten das Thüringer Kultusministerium, das Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien sowie die Robert Bosch Stiftung am 21. und 22. März 2007 in Jena die Fachtagung "Schulwege, Unterricht, Lernqualität und eigenverantwortliche Schulentwicklung".

20.03.2007 Thüringen Pressemeldung Thüringer Kultusministerium

Im Mittelpunkt der diesjährigen Konferenz stehen die Vorraussetzungen und Chancen eigenverantwortlicher Schulentwicklung. Diskutiert werden soll insbesondere die Förderung der Zusammenarbeit der Lehrerinnen und Lehrer. Eröffnet wird die Tagung mit einem Vortrag von Prof. Dr. Michael Schratz (Innsbruck) zum Thema "Lernqualität, Unterrichtsqualität, Schulqualität: Was bewegt Schulen?". Am zweiten Tag stehen u. a. ein Erfahrungsbericht der E.U.LE.-Konzeptgruppe sowie Arbeitskreise mit sieben, der für den Deutschen Schulpreis 2006 nominiert Schulen auf dem Programm. Darüber hinaus debattieren Wissenschaftler sowie Vertreter von Schulentwicklungsprogrammen und bildungspolitisch engagierten Stiftungen, inwieweit Schulentwicklung steuerbar ist.

Zeit:
Mittwoch, 21. März 2007, 16.00 – 19.00 Uhr
Donnerstag, 22. März 2007, 9.00 – 17.15 Uhr

Ort:
Jena, IMAGINATA e. V. im Umspannwerk, Löbstedter Straße 67

Thüringens Kultusminister Prof. Dr. Jens Goebel (CDU) sagte im Vorfeld: "Das Entwicklungsprogramm E.U.LE. verfolgt das Ziel, Lehrerinnen und Lehrer dazu zu befähigen, das Verstehen der Schülerinnen und Schüler in den Mittelpunkt des unterrichtlichen Handelns zu stellen. Sowohl in der Ausbildung der Schulpartner als auch in deren Arbeit mit Schulen steht dabei die gemeinsame Arbeit mit Lehrerinnen und Lehrern in ihrer Unterrichtspraxis im Vordergrund. Die Verbesserung dieser Kooperation kann einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, die eigenverantwortliche Schulentwicklung zu unterstützen."

Das E.U.LE.-Programm des Thüringer Kultusministeriums wird von der Robert Bosch Stiftung im Rahmen des Vorhabens "Verstehen lehren" unterstützt. Ziel des Programms ist die nachhaltige Verbesserung des Unterrichts durch eine stärkere Ausrichtung des Lernens auf Verstehen. Für die Begleitung, Unterstützung und Beratung der Schulen werden im Rahmen von E.U.LE. Schulpartnerinnen und Schulpartner qualifiziert. Zurzeit befinden sich 60 Lehrerinnen und Lehrer in der Ausbildung. Eine neue Ausbildungsstaffel beginnt im September 2007. Weitere Informationen sind im Internet unter www.eule-thueringen.de zu finden. Ansprechpartner ist der Programmkoordinator von E.U.LE., Axel Weyrauch (Tel.: 03641/492455).


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