Eltern und Lehrer: Gemeinsam für bessere Erziehung
Der Landeselternbeirat (LEB) und der Realschullehrerverband VDR sind sich einig: Missstände zu beschreiben und zu beklagen genügt nicht. Es ist eine Tatsache, dass ein zunehmender Anteil von Schülerinnen und Schülern aller Schularten das Unterrichten und den Lernfortschritt der Mehrheit erschwert. Die Ursachen dafür sind vielfältig und reichen von fehlender häuslicher Nestwärme und Erziehung über die mediale Reizüberflutung, die Über- oder Unterforderung im Unterricht bis hin zu Suchtproblemen.
07.11.2012 Pressemeldung Verband Reale BildungSoll die Vermittlung von Fachwissen und Lerntechniken nicht zu kurz kommen, brauchen die Schulen zusätzliche Hilfen, sei es durch Schulpsychologen und Schulsozialarbeiter, durch ehrenamtliche "Kümmerer", durch Entlastungsstunden für Lehrkräfte und für wesentlich verbesserte Elternpartizipation. Darüber hinaus bedarf es ansprechend gestalteter Schulen mit speziellen Trainingsräumen z.B. für sog. "Time-out"-Projekte etc.
Die Vorschläge aus einem Gespräch zwischen LEB und VDR in Bingen fassten Landeselternsprecher Rudolf Merod und Landesvorsitzender Bernd Karst zusammen:
- Einrichtung eines "runden Tisches" mit Vertretern der Lehrerverbände, der Elternbeiräte, der Schülervertretung, der Schulträger und der Schulbehörden
- Erziehungsoffensive als Thema eines "Elterntages" (Schulelternbeirat, Klassenelternsprecher, Lehrkräfte und Personal) an der Schule vor Ort
- Fortbildungen für Eltern und Lehrkräfte zu Erziehungsfragen
- Konsequenz in der Erziehung durch Eltern und Lehrkräfte
- Strikte Einhaltung der Schulregeln / Hausordnung
- Austausch und Kooperationsverträge mit der Jugendhilfe
- Modellversuche unter Einbeziehung zusätzlicher Hilfen und Methoden
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