"Flexible Grundschule" gute Antwort auf unterschiedliche Lernausgangslagen unserer Kinder

"Jedes Kind hat seinen eigenen, ganz persönlichen Entwicklungsprozess und Entwicklungsstand, bereits wenn es in die Schule kommt. Es ist daher nur sinnvoll und kindgerecht, wenn auf die unterschiedlichen Ausgangssituationen aus dem Elternhaus, dem Kindergarten und sonstigen Lebenserfahrungen eingegangen wird und jedes einzelne Kind die Zeit bekommt, die es für seine Entfaltung braucht." begrüßt Anton Huber, Vorsitzender des Bayerischen Realschullehrerverbandes (brlv) das Projekt "Flexible Grundschule".

25.10.2009 Pressemeldung Verband Reale Bildung

Angesichts sehr unterschiedlicher Vorqualifikationen beim Übertritt sei es laut Huber sicherlich auch sinnvoll, Standards an den Grundschulen zu schaffen, gewisse Prüfungsphasen einzuführen und Erwartungen hinsichtlich der zu erbringenden Anzahl an Prüfungsleistungen festzulegen. "Wir als weiterführende Schulart Realschule mussten in der Vergangenheit regelmäßig feststellen, dass die Kinder sehr unterschiedliches Vorwissen aus den Grundschulen mitgebracht haben." fasst Huber die Eindrücke vieler Lehrkräfte zusammen. "Die neuen Regelungen führen für die Kinder und ihre Eltern bestimmt auch zu deutlich mehr Sicherheit und Verlässlichkeit im Schulleben allgemein und beim Übertritt. Wir als Vertreter einer weiterführenden Schulart wünschen uns ein homogeneres Leistungsniveau der Schülerinnen und Schüler in den Eingangsklassen und würden gerne alle Schüler auf einem vergleichbaren Wissensstand abholen. Mit dem neuen Konzept der Grundschule wird diesem Ansinnen sicherlich ein Stück Rechnung getragen." erwartet Huber.

www.brlv.de

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