GEW begrüßt Schülerinnen- und Schülerproteste und verurteilt Sanktionsandrohungen

Die GEW Niedersachsen erklärt sich solidarisch mit den Schülerinnen und Schülern, die am 12. November 2008 auch in zehn niedersächsischen Städten für eine bessere Bildungspolitik demonstrieren wollen.

10.11.2008 Niedersachsen Pressemeldung GEW Niedersachsen

Sie verurteilt die Versuche der Kultusministerin und konservativer Verbandspolitiker, die legitimen Proteste mit Sanktionsandrohungen zu verhindern.

Die vom Ministerium vertretene Auffassung, Proteste widersprächen einem kommunikativen Stil der Problemlösung, offenbart ein reduziertes Politikverständnis. Wem wirklich an kooperativer Kommunikation gelegen ist, bestreitet seinem Gegenüber nicht dessen demokratische Rechte. Wer von Schülerinnen und Schülern erwartet, dass sie sich demokratisch orientieren und betätigen, und sie zugleich einzuschüchtern versucht, wenn sie sich kritisch zur Regierungspolitik äußern, macht sich unglaubwürdig.

Die GEW wünscht den Protestveranstaltungen einen erfolgreichen Verlauf.

Ansprechpartner

GEW Niedersachsen

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