Großer Zuspruch fürs Gymnasium – mit welchen Folgen?
Im Schuljahr 2012/2013 besuchten in Baden-Württemberg etwa 320 000 Schüler ein Gymnasium. Vor nur zwei Schülergenerationen, im Schuljahr 1995/96, waren es weniger als 260 000. Und im Schuljahr 2013/2014 wechselte fast die Hälfte aller Viertklässler auf ein Gymnasium. Welche Konsequenzen hat der Erfolg des Gymnasiums? Sind diese Schulen auf den großen Zulauf vorbereitet und was bedeutet das für die gesamte Schulstruktur? Ein Pro & Contra-Gespräch zwischen der Landesvorsitzenden der GEW Baden-Württemberg, Doro Moritz und dem Vorsitzenden des Philologenverbandes Baden-Württemberg, Bernd Saur.
04.02.2014 Artikel"Die stetig gewachsenen Quoten und die damit zweifellos größere Heterogenität an den Gymnasien wurde bislang auch gut bewältigt", erklärt Doro Moritz. Das Gymnasium müsse sich allerdings bewusster machen, dass nicht alle aufgenommenen Schülerinnen und Schüler ein Studium aufnehmen würden. Die Vorbereitung auf breite Berufsfelder sollte deshalb auch zu den Aufgaben des Gymnasiums gehören. Und das Gymnasium müsse die Chance erhalten, sich zur Ganztagsschule weiterzuentwickeln. "Die heterogene Schülerschaft macht auch die Beteiligung anderer Professionen wie Schulsozialarbeiter und Schulsozialarbeiterinnen erforderlich", so Moritz weiter.
Das Gymnasium müsse sein Selbstverständnis nicht ändern, betont Bernd Saur und lehnt "Heterogenitätsbewältigung im Sinne einer Senkung des Anspruchsniveaus" ab. Denn das Gymnasium habe den Anspruch und den Auftrag, die Schüler zur allgemeinen Hochschulreife zu führen. "Bei Klassenarbeiten gibt es nicht mehrere sozusagen individualisiert maßgeschneiderten Ausgaben mit je unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad", so Saur wörtlich. Das gymnasiale Niveau müsse bereits in Klasse 5 deutlich beginnen, "weil sonst das angestrebte Niveau mit dem Abitur nicht erreicht werden kann."
Das Interview mit Doro Moritz und Bernd Saur im Wortlaut
Frau Moritz, Herr Saur, die Klientel des Gymnasiums hat sich in den letzten Jahrzehnten deutlich verändert. Muss das Gymnasium auch sein Selbstverständnis ändern - schließlich bildet es nicht mehr nur die Elite aus?
"Die Vorbereitung auf breite Berufsfelder sollte auch zu den Aufgaben des Gymnasiums gehören"
Doro Moritz: Die veränderten Übergangsquoten in die weiterführenden Schularten zeigen, dass sich tatsächlich die Arbeit an allen Schularten maßgeblich verändert hat. Dass auch die Arbeit an Gymnasien bei Übergängen von teilweise über 50 Prozent der Schülerinnen und Schüler anders gestaltet werden muss als dies bei Übergängen von 10 bis 20 Prozent noch war, ist offensichtlich. Die stetig gewachsenen Quoten und die damit zweifellos größere Heterogenität an den Gymnasien wurde bislang auch gut bewältigt. Immerhin ist der Anteil an den Abiturientinnen und Abiturienten in Baden-Württemberg von 18,5 Prozent im Jahr 1980 auf 60,4 im Jahr 2012 gestiegen. Bekanntlich erzielen etwa ein Drittel dieser Abiturientinnen und Abiturienten ihren Abschluss an einem beruflichen Gymnasium und diese wiederum rekrutieren einen Großteil ihrer Schüler/innen aus den Realschulen. Dies macht deutlich, dass die Schularten und demgemäß auch ihr Selbstverständnis sich nicht ohne Weiteres von einander abgrenzen lassen. Auch Realschulen und Hauptschulen verstehen sich als weiterführende Schulen, die Wege zum Abitur eröffnen können.
Schaut man sich die "Aufgaben und Ziele des Gymnasiums in Baden-Württemberg" in der Beschreibung des Kultusministeriums an, bestätigt sich meines Erachtens dieser Eindruck. Dort heißt es unter anderem:
*"Das Gymnasium gibt jedem Kind Raum, bis zum Abitur seine Begabungen und seine Persönlichkeit zu entwickeln. Die Schülerinnen und Schüler werden in umfangreichen fachlichen, methodischen, sozialen und personalen Kompetenzen gestärkt. Sie werden zu eigenverantwortlichem, selbstständigen und lebenslangem Lernen befähigt und in abstraktem und problemlösendem Denken gefördert. Die Bereitschaft, sich auf Neues und Fremdes einzulassen und daraus zu lernen, gehört ebenso zum gymnasialen Bildungsauftrag wie die Vermittlung von historischen, künstlerischen und geistigen Traditionen unserer Kultur."*
Es wird wohl kaum jemand in Abrede stellen, dass diese Beschreibung auch für alle anderen Schularten genauso zutrifft. Die Ausbildung der Studierfähigkeit und die Vermittlung von Lerninhalten auf einem höheren Niveau (Abstraktheit, Komplexität) bleiben wichtige Ziele des Gymnasiums , die auch an der Realschule und an der Gemeinschaftsschule verfolgt werden können. Umgekehrt muss sich das Gymnasium bewusster machen, dass nicht alle aufgenommenen Schülerinnen und Schüler ein Studium aufnehmen werden. Die Vorbereitung auf breite Berufsfelder sollte deshalb auch zu den Aufgaben des Gymnasiums gehören.
Abstraktheit, Komplexität der Kompetenzniveaus, auch ein größerer Lernumfang unter anderem sind Kennzeichen auch des "gymnasialen" Mittleren Schulabschlusses und gymnasialer Bildungsgänge nach KMK und in Orientierung an den Bildungsplänen 2015.
"Das gymnasiale Niveau muss bereits in Klasse 5 deutlich beginnen"
Bernd Saur: Die Übergangszahlen sind tatsächlich (trotz des ja teilweise ungeliebten G8) kontinuierlich angestiegen, weil das Gymnasium in der Tat eine sehr nachgefragte Schulart ist. Mit dem Wegfall der Verbindlichkeit der Grundschulempfehlung, das heißt der Freigabe des Elternwillens sind seit dem Schuljahr 2012/13 auch Kinder ans Gymnasium gekommen, die keine Empfehlung für diese Schulart hatten. Dadurch ist die Heterogenität gestiegen. Die Zahl der Kinder, die sich schwertun, ist seither angestiegen.Heterogenitätsbewältigung im Sinne einer Senkung des Anspruchsniveaus ist nicht möglich. Das Gymnasium hat den Anspruch und den Auftrag, die Schüler zur allgemeinen Hochschulreife zu führen. Das unterscheidet es z. B. von der Gemeinschaftsschule, in der alle drei Bildungsstandards angeboten werden. Gerade angesichts der verkürzten Schulzeit (G8) muss das gymnasiale Niveau bereits in Klasse 5 deutlich beginnen, weil sonst das angestrebte (und für die Studierfähigkeit erforderliche) Niveau mit dem Abitur nicht erreicht werden kann. Die für das Gymnasium definierten Standards gelten für alle Gymnasiasten.
Nein, das Gymnasium muss sein Selbstverständnis nicht ändern. Es hat in seiner Geschichte schon so manche Anfeindung überstanden. Die große Nachfrage (übrigens auch seitens grün-roter Politiker) spricht für sich. Man weiß, was das Gymnasium leistet. Es bietet verlässlich ein konstant hohes Niveau. Das wissen und schätzen die Eltern. Der Begriff "Elite" sollte gründlich definiert werden, bevor er hier oberflächlich verwendet wird. Wenn früher nur 5-10 % das Gymnasium besucht haben (und studiert haben) und dies dann die Elite der Gesellschaft war, so hat sich mittlerweile die Gesellschaft(sstruktur) tatsächlich gründlich geändert.
Ist das Gymnasium auf die daraus resultierende Heterogenität vorbereitet?
"Die Lehrer an den Gymnasien brauchen Unterstützung bei der Bewältigung dieser neuen Herausforderungen"
Doro Moritz: Einerseits waren und sind die Gymnasien bislang schon sehr erfolgreich in ihrem Umgang mit der gewachsenen Heterogenität. Andererseits bleibt die Entwicklung nicht stehen: Die Etablierung eines Zwei-Säulen-Modells, wie es die Landesregierung anstrebt, wird erhebliche Konsequenzen auch für das Gymnasium haben, falls es nicht gelingt, einen attraktiven zweiten Bildungsweg zu etablieren, der alle Abschlüsse, also auch die allgemeine Hochschulreife als Angebot eröffnet. Die Lehrerinnen und Lehrer an den Gymnasien brauchen, ebenso wie andere Schularten, Unterstützung bei der Bewältigung dieser neuen Herausforderungen. Die Stundenzuweisungen für gewachsene Aufgabenvielfalt und die Mittel für Fortbildungen werden dem überhaupt nicht gerecht. Auch das Gymnasium muss die Chance erhalten, sich zur Ganztagsschule weiterzuentwickeln. Die heterogene Schülerschaft macht auch die Beteiligung anderer Professionen wie Schulsozialarbeiter und Schulsozialarbeiterinnen erforderlich.
"Am Gymnasium geht es nicht um ein zieldifferentes Unterrichten"
Bernd Saur: Am Gymnasium geht es nicht um ein zieldifferentes Unterrichten. Bei Klassenarbeiten gibt es nicht mehrere sozusagen individualisiert maßgeschneiderten Ausgaben mit je unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad. Was wir können, ist, unterschiedliche Lernertypen durch Methodenvielfalt in ihrem individuellen Lernen unterstützen. So können z. B. in schülerzentrierten Phasen unterschiedliche Begabungen zum Zug kommen. Der einzelne Schüler kann Schwerpunkte, auch thematische setzen. Ein individuelles Rückmeldesystem weist den Schüler auf seine Stärken und Schwächen hin, womit er individuell und mit (wenn nachgefragt) Unterstützung umgehen kann.Ist angesichts dieser Entwicklung die Gesamtschule nicht die logische Konsequenz?
"Die GEW setzt auf Gemeinschaftsschulen"
Doro Moritz: "Logische Konsequenzen" gibt es in der Bildungspolitik wohl nicht. Es geht vielmehr um die Frage: Wie bewältigen wir, ausgehend von der gegebenen Situation, die anstehenden Herausforderungen (rückläufige Schülerzahlen, Wegbrechen der Akzeptanz der Hauptschule, Pflicht zur Umsetzung der Inklusion)? Für den Bereich der Schule heißt das: Bildungsungleichheit verringern, Leistungsfähigkeit verbessern, demografische Entwicklung und Schulangebot vor Ort in eine neue Balance bringen, um nur die aktuellsten zu benennen.Die GEW ist davon überzeugt, dass der zentrale Hebel für die Lösung dieser Probleme in der Zusammenführung des fragmentierten Schulsystems besteht. Das Zwei-Säulen-Modell ist hierzu ein wichtiger Schritt. Dabei setzt die GEW auf Gemeinschaftsschulen. Im Gegensatz zu Gesamtschulen arbeiten Gemeinschaftsschulen ohne äußere Differenzierung wie z. B. Kurssysteme. Sie setzen das gemeinsame Lernen konsequent um. Außerdem sind Gesamtschulen in der Regel große bis sehr große Schulen mit gymnasialer Oberstufe. Sie könnten in den ländlichen Räumen Baden-Württembergs wohl kaum ein wohnortnahes Schulangebot sichern. Wir begrüßen es sehr, wenn Gemeinschaftsschulen Oberstufen einrichten können, dies zeichnet sich in Baden-Württemberg aber nur für wenige Gemeinschaftsschulen ab.
"Die Leistungsfähigkeit integrierter Schulmodelle ist einer differenzierten Schullandschaft deutlich unterlegen"
Bernd Saur: Die Gesamtschule ist mitnichten die logische Konsequenz. Wie PISA-E und andere Studien immer und immer wieder belegt haben und belegen, ist die Leistungsfähigkeit integrierter Schulmodelle einer differenzierten Schullandschaft deutlich unterlegen. Die Lernrückstände betragen bis zu zwei Jahre. Die vermeintliche und propagierte Überlegenheit maximalheterogener Lerngruppen erweist sich in der Realität als traumtänzerisches Wunschdenken, das der Realität nicht standhält. In all diesen Systemen findet eine wie auch immer geartete äußere Differenzierung statt. Von den baden-württembergischen Gemeinschaftsschulen hört man, dass sich nicht alle an die Vorgabe halten, wonach eine Lerngruppenbildung gemäß Leistungsvermögen unterbleiben muss. Wird die Gemeinschaftsschule in Baden-Württemberg ihr zentrales konstitutives Merkmal selbst unterhöhlen und ihr eigenes Selbstverständnis Lügen strafen?Die Zahl der Zweifler nimmt jedenfalls zu. So fragen Handwerk und Wirtschaft inzwischen besorgt, ob denn das Kultusministerium garantieren könne, dass der künftig an einer Gemeinschaftsschule erworbene mittlere Bildungsabschluss qualitativ dem heutigen Realschulabschluss entspricht. Letzteren kenne und schätze man.
Links
Dazu auf der didacta 2014 in Stuttgart
25.03.2014
Bildung, die allen gerecht wird – das Bildungsland Baden-Württemberg
Ziel der baden-württembergischen Landesregierung ist, mehr Bildungsgerechtigkeit und bessere Bildungserfolge zu ermöglichen. Dafür spielen frühkindliche Bildung, individuelle Förderung bei zunehmender Heterogenität, Gemeinschaftsschulen und der Ausbau der Ganztagsschulen eine tragende Rolle. Das Land steht durch den starken Schülerrückgang zudem vor erheblichen Herausforderungen. Mit der regionalen Schulentwicklung wird ein Schritt mit langfristigen Perspektiven für leistungsstarke und effiziente Schulstandorte mit ausreichend hohen Schülerzahlen unternommen, insbesondere auch im ländlichen Raum. Referent: Andreas Stoch MdL, Baden-Württemberg, Moderatorin Katja Irle, Bildungs- und Wissenschaftsjournalistin sowie Autorin 14:00 - 15:30 Uhr, Forum Bildung, Halle 1, Stand K71
Spielfeld Bildung: Welche Schule(n) braucht das Land?
Wie kann das Spielfeld Bildung bespielt werden, ohne dass Bildung zum Spielball wird? Das Thema "Bildung" ist zu einem Markenkern politischer Debatten geworden. Das Ringen um einen parteiübergreifenden "Schulfrieden" ist offen. Welche Schulen sind zukunftsfähig? Welche Schulformen braucht unser Land? Wie kann "Bildung" am besten bespielt werden? Welche Schulformen und Umsetzungen von Schule sind für eine möglichst gute Förderung der Schülerinnen und Schüler angemessen?Darüber diskutieren Prof. Dr. Thorsten Bohl, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät, Universität Tübingen, Theo Keck, Landeselternbeirat, und Eberhard Keil, Studiendirektor. Moderation: Stefan Hermann, Direktor des Pädagogisch-Theologischen Zentrums, Stuttgart-Birkach 15 Uhr - 15:45 Uhr, Forum didacta aktuell, Halle 4, Stand C48
26.03.2014
Gemeinschaftsschule und Zweigliedrigkeit: Bildet die Schulstrukturreform die Grundlage für bessere Bildungserfolge?
Die neue Schulart Gemeinschaftsschule soll die Potenziale der Schüler auf allen Begabungsniveaus fördern und die Leistungsfähigkeit des Schulsystems stärken, sagt die grün-rote Landesregierung. Doch ist möglichst langes gemeinsames Lernen wirklich die richtige Antwort auf die zunehmende Heterogenität in den Klassenzimmern? Ist in einem Zwei-Säulen-Modell neben der Gemeinschaftsschule nur noch Platz für das Gymnasium? Erhöht ein zweigliedriges Schulsystem überhaupt die Bildungschancen der Schüler oder steigert es lediglich die Akzeptanz der Gemeinschaftsschule? Es diskutieren: Prof. Dr. Thorsten Bohl, Institut für Erziehungswissenschaft Eberhard Karls Universität Tübingen, Mitherausgeber, Bernd Saur, Vorsitzender des Philologenverbandes Baden-Württemberg, Dipl.-Päd. Dieter Vilimek, Rektor der Verbundschule Bad Rappenau, MR Norbert Zeller, Leiter der Stabsstelle Gemeinschaftsschule, Inklusion im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport BW,
Moderatorin: Renate Allgöwer, Redakteurin bei der Stuttgarter Zeitung. 12:00 - 13:15 Uhr / Forum Bildung, Halle 1, Stand K71
27.03.2014
Schule 2020: Das Gymnasium als neue Regelschule?
Die Gymnasien sind heute die beliebteste Schulart und jene mit den meisten Schülerinnen und Schülern. Sie bilden schon lange nicht mehr nur den universitären Nachwuchs aus – sie sind faktisch die neue Gemeinschaftsschule. Soll das auch ihr Anspruch sein? Wie reagieren sie auf die zunehmende Heterogenität der Schülerschaft? Wie müssen sie künftig auf individuelle Bildungswege eingehen? Wie bereiten sie zugleich auf Beruf und Hochschule vor? Welches neue pädagogische Selbstverständnis brauchen die Gymnasien der Zukunft?Es diskutieren: Theo Keck, Vorsitzender des Landeselternbeirates Baden-Württemberg; Doro Moritz, Landesvorsitzende der GEW Baden-Württemberg; Bernd Saur, Vorsitzender des Philologenverbandes Baden-Württemberg; MR`in Claudia Stuhrmann, Leiterin Referat Allg. bildende Gymnasien, Institute zur Erlangung der Hochschulreife im Kultusministerium Baden-Württemberg. Moderator: Prof. Dr. Markus Ritter, Ruhr-Universität Bochum 10:00 - 11:15 Uhr, Forum Bildung, Halle 1, Stand K71
Anspruch und Realität: Was bringt die Bildungsplanreform 2015?
Die Erwartungen an die neuen Bildungspläne in Baden-Württemberg sind hoch – bei den Lehrkräften ebenso wie bei den Eltern. Welches Ziel verfolgt die Bildungsplanreform? Wie ist der Stand der Dinge? Was kommt auf die Lehrkräfte zu? Was erwarten die Lehrerinnen und Lehrer von der Reform? Wie kann faktisch die Durchlässigkeit zwischen den Schularten erhöht werden? Wie wird die Stofffülle reguliert? Welche Sonderstellung erhält das Gymnasium und warum?Es diskutieren: Gerhard Brand, Landesvorsitzender des VBE Baden-Württemberg; MR Renzo Costantino, Leiter des Referats Grundsatzfragen und Qualitätsmanagement allgemeinbildender Schulen im Kultusministerium; Prof. Peter Grotz, Leiter des Fachbereichs Bildungsplanarbeit beim Landesinstitut für Schulentwicklung Baden-Württemberg; Doro Moritz, Landesvorsitzende der GEW Baden-Württemberg. Moderator: Prof. Dr. Markus Ritter, Ruhr-Universität Bochum 11:30 - 12:45 Uhr, Forum Bildung, Halle 1, Stand K71
28.03.2014
Demographie und Schulstrukturreform: Großbaustelle Schule?
Die Schülerzahlen gehen zurück, finanziell herrschen Engpässe und die Angst vor der "Restschule" wächst. Baden-Württemberg steht damit vor notwendigen Schulstrukturreformen. Erste Schritte sind zum Beispiel durch die Gemeinschaftsschule und den Ausbau des Ganztagsbetriebs gemacht. Ist das der richtige Weg? Welche Chancen haben ländliche Regionen? Wo muss die Landespolitik weitere Impulse setzen?Es diskutieren: Sandra Boser MdL, bildungspolitische Sprecherin der GRÜNEN-Landtagsfraktion Baden-Württemberg Stefan Fulst-Blei MdL, bildungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Baden-Württemberg; Dr. Timm Kern MdL, bildungspolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion Baden-Württemberg; Sabine Kurtz MdL, stellvertretende bildungspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion Baden-Württemberg. Moderatorin: Katja Irle, Bildungs- und Wissenschaftsjournalistin sowie Autorin. 10:30 - 11:45 Uhr, Forum Bildung, Halle 1, Stand K71
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