Das Schönste an der Schule sind die Ferien - mit dem Ferienpass
Hamburgs Schul- und Familiensenatorin Ksenija Bekeris stellt im Speicherstadtmuseum den neuen Ferienpass 2025/2026 vor. „Hamburg ist auch in den Ferien schön, deshalb entdeckt Eure Stadt!“ lautete die Aufforderung an Hamburgs Schülerinnen und Schüler im ersten Ferienpass 1969, und das gilt bis heute.
14.07.2025 Hamburg Pressemeldung Pressestelle des Hamburger SenatsAlle Angebote für tolle Sommerferien gibt es auf der Website.
Ein idealer Start in eine Stadterkundung ist das Speicherstadtmuseum, das seit seiner Gründung vor 30 Jahren ein Ferienpass-Partner ist. Hier präsentiert sich in diesem Jahr der aktuelle Ferienpass. Im authentischen Rahmen eines Speichers von 1888 entdecken Schülerinnen und Schüler der Schule Vizelinstraße zusammen mit Senatorin Bekeris, wie die Quartiersleute früher Importgüter wie Kaffee, Kakao, Tee oder Kautschuk gelagert haben: Vom Wiegen und Bemustern der Waren bis zu deren Veredelung durch Sortiermaschinen und Handverlesung. Kinder, die nicht im Rahmen einer Führung kommen, können das Museum mit der originellen Rallye „Kalle, de lütte Quartiersmann“ selbst erkunden.
Im Rahmen des Hamburger Ferienpasses werden die öffentlichen Familienführungen „Speicherstadt – Die Entdeckertour für Kinder“ angeboten, die sich gezielt an Familien mit Kindern von 6 bis 12 Jahren richten, aber auch viel Spaß und interessante Informationen für die begleitenden Erwachsenen bieten. Selbstverständlich wird für teilnehmende Kinder mit dem Ferienpass ein Preisnachlass gewährt. Beim reinen Museumseintritt, d. h. ohne Führung, gilt der Preisnachlass auch für die begleitenden Erwachsenen. „Ich danke allen, die es ermöglichen, dass Kinder und Jugendliche die Möglichkeit haben, eine spannende, aufregende Zeit in Hamburg zu erleben,“ so Bildungs- und Familiensenatorin Bekeris. „Ich wünsche allen Anbieterinnen und Anbietern von Ferienpass-Kursen und Freizeiten viele begeisterte große und kleine Teilnehmerinnen und Teilnehmer.“ Ein ausdrückliches Dankeschön sendet die Senatorin auch und vor allem an die Schulen: „Sie leisten mit der Verteilung der Ferienpass-Heftchen einen großen Beitrag dafür, dass alle Schülerinnen und Schüler einmalige Ferien erleben können, auch, wenn sie nicht verreisen.“
Übrigens lässt es sich mit dem Ferienpass auch verreisen. Ziele sind zum Beispiel in Italien, England, Spanien, Polen, Schweden oder in den Niederlanden. Aber auch innerhalb Deutschlands gibt es spannende Freizeiten, die zudem für Kinder und Jugendliche aus einkommensschwachen Familien oft sehr stark ermäßigt sind. Hier gibt es sogar noch freie Plätze für die Sommerferien! Seit Mitte Juni erhalten Hamburger Schülerinnen und Schüler zwischen 5 und 19 Jahren über ihre Schulen ein zwölfseitiges Heft, das auf die Internetseite hinweist. „Das kleine Heft ist eine kindgerechte Anleitung, wie Kinder, Jugendliche und Eltern mithilfe verschiedener Filterfunktionen gezielt nach bestimmten Zeiträumen, Altersgruppen und Bezirken online Ferienangebote finden können“, erläutert Dr. Heiko Müller, Leiter des Zentrums für Schul- und Jugendinformation (ZSJ), das den Ferienpass herausgibt.
Außer über die Schulen ist der Ferienpass beispielsweise auch in den Hamburger Filialen der Drogeriemarktkette Budnikowsky oder in den Kundenzentren der Bezirke zu bekommen. Alle Angebote finden sich auf der Internetseite. Hier kann auch das Ferienpass-Kärtchen heruntergeladen werden. Die Ferienpass-Kooperationspartner sind gebeten, auch den selbstausgedruckten Ferienpass zu akzeptieren. Im Mittelpunkt stehen Aktivitäten, die Kinder und Jugendliche allein unternehmen können wie Tanz-, Theater- oder Film-Workshops, Sport-Camps, Workshops zu Technik und Naturwissenschaft oder Kreativ-Angebote. Die Seite wird werktäglich aktualisiert, so dass es sich lohnt, öfter mal vorbeizuschauen. Über freie Plätze informieren ZSJ und BSB auch auf ihren Instagram Kanälen @jip_hamburg und @schulbehoerde sowie mit dem Hashtag #ferienpasshamburg.
Die Ferienpass-Flyer gibt es auf der Seite auf Arabisch, Englisch, Farsi, Französisch, Polnisch, Russisch, Spanisch, Türkisch und Ukrainisch als Download. Die Ferienpass-Angebote sind allerdings in der Regel auf Deutsch. Mit dem Filter „Für wenig Deutschkenntnisse geeignet“ lassen sich Angebote filtern, an denen auch Kinder und Jugendliche Spaß haben, die erst wenig Deutsch sprechen.
Hintergrundinformationen:
Seit 1969 bietet der kostenlose Hamburger Ferienpass Schülerinnen und Schülern zwischen 5 und 19 Jahren, die ihre Ferien in Hamburg verbringen, jede Menge Ferienspaß. Einige Veranstaltungen richten sich auch an jüngere Kinder oder die ganze Familie. Manche Angebote sind nur für Kinder und Jugendliche, die in Hamburg zur Schule gehen, andere nicht. Die Bedingungen legen die jeweiligen Veranstalter fest.
Der Ferienpass kann unabhängig vom Einkommen der Eltern genutzt werden. Die Angebote sind so vielfältig wie die Interessen der Kinder und Jugendlichen: Ob Kultur, Musik und Theater, Natur und Umwelt, Spiel, Sport und Abenteuer, Technik und Experimente – alle kommen auf ihre Kosten. Viele Angebote sind kostenlos, kostenpflichtige bei Vorlage des Ferienpasses ermäßigt. Viele Veranstalter bieten zudem Ermäßigungen im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepaketes, für Bezieher von ALG I oder ALG II an. Die meisten Veranstaltungen sind in Hamburg, denn auch in der Stadt, in der die Kinder und Jugendlichen leben, gibt es viel zu entdecken. Manche Angebote sind außerhalb, so dass die ganze Familie zusammen einen großartigen Ausflug machen kann.
Anbieter, die Interesse an einer Kooperation mit dem Hamburger Ferienpass haben, wenden sich einfach telefonisch unter 040 42863 3780 oder per E-Mail an ferien( at )bsb.hamburg.de an das ZSJ oder registrieren sich direkt auf der Seite.
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