Hessische Kultusministerin Karin Wolff verlangt von Kultusministerkonferenz mehr Flexibilität bei der Stundenzahl von G8

Die Hessische Kultusministerin Karin Wolff wird am Donnerstag in die Kultusministerkonferenz (KMK) der Länder einen Antrag einbringen, der zu einer länderübergreifenden Entlastung von Schülerinnen und Schülern im Rahmen der gymnasialen Schulverkürzung (G8) führen soll. "Von 16 Ländern haben 15 inzwischen G8 eingeführt und fast überall klagen Kinder und Eltern über eine zunehmende Belastungssituation durch ein Plus an Unterricht und Hausaufgaben. Deshalb muss jetzt gehandelt werden, um diese Belastungen für Schülerinnen und Schülern abzubauen", forderte Wolff.

10.12.2007 Hessen Pressemeldung Hessisches Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen

Als erster Schritt sollen die Erfahrungen der Länder bei der Ein- und Durchführung von G8 bis zum März 2008 durch den Schulausschuss ausgewertet werden. Dabei müsse vor allem der Zusammenhang zwischen zusätzlichen Belastungen durch die G8-Lehrplaninhalte in Verbindung mit einer geänderten Stundenverteilung untersucht werden. "Das Ziel des hessischen Vorstoßes ist es, für alle G8-Länder konkrete Handlungsvorschläge zu erarbeiten, die Möglichkeiten zur Flexibilisierung der Stundenzahl eröffnen, um Schülerinnen und Schüler zu entlasten", erklärte die Ministerin. Dies dürfe aber auf keinen Fall zu Lasten der Qualitätsanforderungen der gerade beschlossenen Bildungsstandards für das Abitur gehen.


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