Baden-Württemberg

Individuelle Förderung: Unter Mappus "künftig wegfallend"

Die Bildungsgewerkschaft GEW begrüßt, dass Kultusministerin Marion Schick (CDU) den befristeten Verzicht auf Streichung von Lehrerstellen nur als "ersten Schritt" bezeichnet.

31.01.2011 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

"Wenn auch nach der Landtagswahl die Kinder und Jugendlichen eine ausreichende individuelle Förderung bekommen sollen und die Unterrichtsversorgung endlich verbessert werden soll, gibt es keine Gründe, bis 2016 auch nur eine einzige Lehrerstelle zu streichen" sagte am Montag (31.01.) in Stuttgart Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Baden-Württemberg.

Morgen (01.02.) beginnen in Baden-Württemberg 6810 angehende Lehrer/innen ihr Referendariat. "Wir erwarten von der Landesregierung, dass sie nicht nur auf die Streichung von Stellen verzichtet. Auch die beabsichtigte Sperrung von freien Stellen würde die Einstellungschancen dieser jungen gut qualifizierten Pädagoginnen und Pädagogen in Baden-Württemberg verschlechtern. In den vollen Klassenzimmern und für pädagogische Verbesserungen werden aber in Zukunft nicht weniger, sondern mehr pädagogische Profis gebraucht", sagte Moritz. Die GEW setzt sich dafür ein, den kw-Vermerk ("künftig wegfallend") mindestens bis 2016 bei allen Lehrerstellen zu streichen und alle frei werdenden Stellen zu besetzen.

Ansprechpartner

GEW Baden-Württemberg

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