Inklusionsquote in NRW auf 44,6 Prozent gestiegen
Die Zahl der Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden Schulen mit Bedarf an sonderpädagogischer Förderung war in Nordrhein-Westfalen im Schuljahr 2020/21 mit 140.950 Kindern um 2,5 Prozent höher als im Schuljahr 2019/20.
14.10.2021 Nordrhein-Westfalen Pressemeldung Information und Technik Nordrhein-WestfalenDie Zahl der Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden Schulen mit Bedarf an sonderpädagogischer Förderung war in Nordrhein-Westfalen im Schuljahr 2020/21 mit 140.950 Kindern um 2,5 Prozent höher als im Schuljahr 2019/20. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, stieg dabei die Zahl entsprechender Schüler allein an Förderschulen um 1,3 Prozent auf 78.150 Kinder. An den übrigen Schulen (allgemeine Schulen) lag der Anstieg bei 4,0 Prozent (auf 62.805 Kinder).
Damit wurden im Schuljahr 2020/21 insgesamt 44,6 Prozent der Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf an allgemeinen Schulen und nicht an Förderschulen unterrichtet. Diese sog. Inklusionsquote ist gegenüber dem Vorjahr um 0,7 Prozentpunkte gestiegen.
Die Inklusionsquote berechnet sich aus der Summe aller Schüler/- innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf an allgemeinen Schulen dividiert durch die Summe aller Schüler/-innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf an allgemeinbildenden Schulformen (allgemeine Schulen und Förderschulen). Die Weiterbildungskollegs, die Freien Waldorfschulen und der Förderschwerpunkt „Schule für Kranke“ wurden hier nicht berücksichtigt.
- Deutschland weist Verstöße gegen das Recht auf inklusive Bildung zurück
- Inklusive Bildung: Bundesländer verstoßen gegen UN-Konvention
- Kinder mit Förderbedarf konnten im Lockdown schlechter lernen
Keine Kommentare vorhanden