Klerikale im Kampf für bibeltreue Schulbücher erfolgreich?
01.07.2010 Artikel
Am Freitagnachmittag erhielt der Cornelsen Verlag, Berlin, in einem Anruf des bayerischen Kultusministeriums die Aufforderung, der Verlag solle in der Freistaat-Ausgabe des neuen Englisch-Lehrbuchs "Context 21" die Doppelseite aus dem Kapitel 3B zur Religion in Amerika "entweder ganz streichen oder ersetzen", so wird Cornelsen-Sprecherin Irina Pächnatz in SPIEGEL ONLINE zitiert. Eine genaue Begründung habe es nicht gegeben.
Dem Anruf vorausgegangen seien allerdings vielfältige Aktivitäten seitens clerikaler Christen in Bayern, die ihre Glauenbensbrüder in der Vereinigten Staaten durch einen Beitrag in dem Werk verunglimpft sahen. Der SPIEGEL-ONLINE-Beitrag geht der Frage nach, ob sich die Schulbehörde hier dem Druck pietistischer Gruppen gebäugt hat.
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Cornelsen Verlaginformationen zu "Context21" mit Vorschau auf die umstrittenen Seiten
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