KMK-Beschluss lässt weitere Unterrichtskürzungen zu

Die von der Kultusministerkonferenz beschlossene Flexibilisierung der bisherigen Mindeststundenzahl bis zum Abitur ist nichts anderes als eine verdeckte Unterrichtskürzung, so der DPhV-Vorsitzende Heinz-Peter Meidinger.

07.03.2008 Pressemeldung Deutscher Philologenverband (DPhV)

Er betonte: "Zwar haben sich die Vorschläge für radikale Streichungen nicht durchsetzen können, aber der neue Beschluss öffnet Missbrauchsmöglichkeiten Tür und Tor!"

Er appellierte an die Länder, das ohnehin im internationalen Vergleich zu geringe Unterrichtsvolumen deutscher Schüler nicht noch weiter zusammenzustreichen.

"Wir befinden uns in einem internationalen Bildungswettbewerb. Letztlich geht es um die Studierfähigkeit und Konkurrenzfähigkeit deutscher Studenten an Universitäten hier und in der ganzen Welt", so Meidinger.

Er erneuerte die Verbandsforderung, den Gymnasien für eine Entzerrung des Unterrichts und Hausaufgabenbetreuung zusätzliches Personal zur Verfügung zu stellen. Nur so ließen sich wirksame Entlastungseffekte für Schüler, Eltern und Lehrer im G8 organisieren und umsetzen, so der DPhV-Chef abschließend.


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