Nordrhein-Westfalen

Kompromiss zum G8 bringt nur minimale Verbesserungen

Der Kompromiss des Runden Tisches zum G8/G9 bringe zwar sinnvolle Verbesserungen für die Schülerinnen und Schüler, löse aber nicht das Grundproblem, sagt Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) NRW.

04.11.2014 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

"Immer noch ist die Sek I im Gymnasium fünf Jahre lang, während sie in den anderen Schulformen über sechs Jahre geht. Der verbesserten Durchlässigkeit zwischen den einzelnen Schulformen wird die von der Mehrheit getragene Empfehlung damit nicht gerecht. Der mit der Einführung von G8 im Jahr 2005 begangene Konstruktionsfehler bleibt bestehen."

"Die empfohlenen Veränderungen sind weitgehend sinnvoll, weil sie die Schülerinnen und Schüler entlasten und den Schulen mehr Gestaltungsspielraum geben – dies aber unabhängig davon, ob das Gymnasium in der G8- oder G9-Form geführt wird", so Beckmann. Der VBE bleibt bei seiner Grundposition, dass die Dauer der Sekundarstufe I für alle Schulformen sechs Jahre betragen muss, um die Durchlässigkeit des Schulsystems zu sichern und damit Schulformwechslern entgegenzukommen.


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