Kultusminister fordert seriöse Politik für Kindertageseinrichtungen

"Mit dem Orientierungsplan Bildung und Erziehung im Elementarbereich haben wir in Niedersachsen gemeinsam ein praxisnahes Instrument geschaffen, das uns weiterbringen wird auf dem Weg, das große Bildungshaus auf einem soliden Fundament aufzubauen", bekräftigte der Niedersächsische Kultusminister Bernd Busemann in seinem Grußwort bei der Fachtagung "Verantwortung für unsere Jüngsten" der Landesarbeitsgemeinschaft der Elterninitiativen (LagE) heute (13.05.2004) in Oldenburg.

13.05.2004 Niedersachsen Pressemeldung Niedersächsisches Kultusministerium

"Wir wollen die Betreuung, Erziehung und Bildung unserer Kinder, vor allem auch der unter 3-Jährigen verbessern. Aber dazu braucht es eine seriöse Politik. Das heißt: Verlässliche und finanzierbare Ansagen", übte Busemann Kritik am vorliegenden Gesetzentwurf der Bundesregierung zum Ausbau der Kinderbetreuung. "Was jetzt auf dem Tisch liegt, ist ein Gesetzesentwurf, der mit einem untauglichen und unseriösen Finanzierungskonzept unterlegt ist. Auf einer solchen Grundlage ist ein quantitativer Ausbau der Tageseinrichtungen für Kinder nur als Luftnummer zu bezeichnen", bekräftigte Busemann.

Der LagE dankte der Kultusminister für ihre konstruktive Mitarbeit am Orientierungsplan gemeinsam mit den anderen niedersächsischen Trägerverbänden und Elternvertretungen. Der Altersabschnitt zwischen 0 und 6 Jahren werde darin als eigene Bildungsstufe verstanden. "Kein Kind darf verloren gehen, - das ist die Kernforderung der Schul- und Bildungspolitik in Niedersachsen", so Busemann abschließend.


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