Kultusminister Rau: Qualität von Schule und Unterricht ausschlaggebend für Bildungserfolg
Kultusminister Helmut Rau MdL hat die Forderung der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW), das gegliederte Schulwesen abzuschaffen, erneut zurückgewiesen. "Wer behauptet, dass die Gesamtschule einen höheren Fördereffekt erzielt und zu mehr sozialer Gerechtigkeit führt, kann sich nicht auf die empirische Bildungsforschung berufen. Ausschlaggebend für den Bildungserfolg junger Menschen ist die Qualität von Unterricht und Schule. Die Frage der Schulstruktur ist nachrangig", betonte Rau.
23.11.2007 Baden-Württemberg Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-WürttembergIn Deutschland zeige das gegliederte Schulwesen im Vergleich zu integrierten Gesamtschulen sogar eine höhere Integrationskraft, hob der Kultusminister hervor. Dies gehe aus aktuellen Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung hervor. Der Schlüssel für mehr Chancengerechtigkeit im deutschen Bildungswesen liege nicht in einer Änderung der Schulstruktur, sondern im konsequenten Ausbau der frühkindlichen Bildung und Förderung. Mit dem neuen Orientierungsplan und den Fördermaßnahmen im Rahmen des Projekts "Schulreifes Kind" sei Baden-Württemberg hier auf einem guten Weg.
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