Kultusminister Siegfried Schneider zu Eckpunkten der neuen Oberstufe des bayerischen Gymnasiums - rund 37.000 Schüler nun in der Einführungsphase zum Abitur

"Auf die gestiegenen Anforderungen von Wirtschaft und Gesellschaft im 21. Jahrhundert bereitet die neue Oberstufe des bayerischen Gymnasiums die Schülerinnen und Schüler vor." Dies betonte heute Kultusminister Schneider in München. Anlass ist die Tatsache, dass im aktuellen Schuljahr 2008/2009 rund 37.000 Gymnasiasten in die 10. Klasse und damit in die Einführungsphase der Oberstufe vorrücken. "Eine Besonderheit auf dem Weg zum Abitur sind die beiden Seminare, die die Schüler gezielt auf Studium und Beruf vorbereiten", so der Minister.

25.08.2008 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Interessiert, kompetent und engagiert, mit fundierter Ausbildung und teamfähig sollen die Schülerinnen und Schüler nach dem Abitur in Ausbildung, Studium und Beruf einsteigen, zeichnete der Minister ein "Idealbild" der Absolventen bayerischer Gymnasien. Dieses Ziel solle die neue Oberstufe realisieren helfen, spannte Minister Schneider die Brücke zu den Anforderungen an eine zukunftsfähige schulische Bildung. Grundwissen, vertiefte Allgemeinbildung und Methodenkompetenz zu vermitteln, gehört für den Staatsminister zu den Kernaufgaben der neuen Oberstufe. Gestärkt werden zukünftig auch vermehrt die Sozialkompetenzen und die Weitergabe von Werten genießt einen hohen Stellenwert. Angeregt durch Forderungen aus Hochschule und Wirtschaft kommt den Fächern Deutsch und Mathematik sowie einer Fremdsprache besondere Bedeutung zu. Das Fünf-Fächer-Abitur setzt diese Zielsetzung um und stellt sicher, dass sich die Schülerinnen und Schüler eine breite Wissensbasis nachhaltig aneignen. Der Profilbereich mit 10 bzw. 11 Wochenstunden in den Jahrgangsstufen 11 und 12 stellt sicher, dass die Jugendlichen zudem ihre individuellen Begabungen entfalten können.

"Die Erfahrungen mit der neuen Oberstufe werde ich von den Schulen einfordern und auf ihrer Grundlage gemeinsam mit Schulfamilie und externen Partnern das bayerische Gymnasium weiter entwickeln", schloss Kultusminister Schneider.


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