Bayern

Kultusminister Spaenle kritisiert Aufnahmebegrenzung an Münchner Realschulen und Gymnasien und bietet Unterstützung des Freistaats an

"Es kann nicht sein, dass Eltern vor Schulen übernachten müssen, um einen Platz für ihr Kind an einer städtischen Schule zu bekommen.

28.04.2011 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Leider hält die rot-grüne Münchner Stadtregierung nach wie vor an der von ihr vor Jahren beschlossenen Eingangsklassenbeschränkung für städtische Gymnasien und Realschulen fest, nach der höchstens 50 bzw. 48 Eingangsklassen je Schuljahr gebildet werden. Damit wir den Schülerinnen und Schülern einen wohnortnahen Schulplatz zur Verfügung stellen können, biete ich dem Oberbürgermeister der Stadt München meine Unterstützung und ein verstärktes Zusammenwirken von Freistaat Bayern und Landeshauptstadt München an." So kommentierte Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle den Beschluss der Landeshauptstadt München, trotz der zu erwartenden hohen Nachfrage von Schülern nach der Aufnahme in die 5. Klasse eines Gymnasiums bzw. einer Realschule die Eingangsklassen zu begrenzen.

"Der Freistaat Bayern bietet - wie auch in den letzten Jahren - aufgrund dieser hohen Nachfrage der Stadt München an, gegebenenfalls staatliche Lehrkräfte zur Bildung zusätzlicher Eingangsklassen an städtische Gymnasien und Realschulen abzuordnen. Darüber hinaus sind wir gerne bereit, staatliche Filial-Klassen an städtischen Schulen einzurichten, wie wir es bereits 2010 angeboten haben", ergänzte der Minister.

Kultusminister Spaenle ermahnt in einem Brief an Oberbürgermeister Christian Ude die Stadt München erneut, als Sachaufwandsträger die erforderlichen Unterrichtsräume für Gymnasien und Realschulen zur Verfügung zu stellen. "Auch über die Klassenhöchststärken der städtischen Eingangsklassen muss von Seiten der Stadt München wieder nachgedacht werden," so der Minister abschließend.


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