Bildungsstandards

Kultusministerin Marion Schick unterstützt Forderung nach nationalen Bildungsstandards auf ganzer Linie

Kultusministerin Marion Schick erklärte am Samstag (15. Januar 2011) in Stuttgart, sie unterstütze die Forderung von Bildungsministerin Annette Schavan nach nationalen Bildungsstandards auf ganzer Linie.

15.01.2011 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

"Nur mit Hilfe von Bildungsstandards können wir die Qualität, die Vergleichbarkeit und die Akzeptanz von Schulabschlüssen sicherstellen. Bildungsstandards sind ein wesentlicher Baustein für die Qualitätsentwicklung der Schulen in Deutschland. Die in der Kultusministerkonferenz bereits verabredeten Leistungsstandards sind in meinen Augen ein viel versprechender Ansatz, den wir nun konsequent weiter entwickeln müssen." Jetzt sei es wichtig, mit der Einführung bundeseinheitlicher Bildungsstandards für das Abitur den nächsten Schritt zu gehen. Das Institut für Qualitätsentwicklung im Bildungswesen erarbeitet derzeit Standards in den Fächern Deutsch, Mathematik und erste Fremdsprache sowie Physik, Chemie und Biologie. "Wenn dies erreicht ist, müssen wir über die Einführung weiterer zentraler Prüfungselemente diskutieren", forderte die Ministerin.

Im Zentrum der Diskussion um die Stärkung von Bildung und Erziehung müssten Inhalts- und Qualitätsfragen stehen. "Wir sind offen für eine noch engere Zusammenarbeit und Abstimmung, wir sind aber nicht bereit, an der bei uns erreichten Qualität Abstriche zu machen. Ich erwarte, dass die anderen Länder hier nachziehen", betonte Schick mit Blick auf die bisherigen Ländervergleichstests für den mittleren Bildungsabschluss, die ergeben hatten, dass sich in der Spitze der Umsetzung und Erreichung der Bildungsstandards nur wenige Bundesländer tummeln. Das schlechte Abschneiden einiger Bundesländer liegt nach Ansicht Schicks in der mangelnden Qualitätssicherung. "Hier ist jedes Land gefordert, seine Hausaufgaben zu machen."


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