Kultusministerium weist SPD-Kritik an Unterrichtsversorgung in Bayern zurück

Das von der SPD vermittelte Bild von der Unterrichtsversorgung an Bayerns Schulen ist völlig überzeichnet. Im Vergleich zum letzten Schuljahr wurden die Unterrichtskapazitäten in diesem Schuljahr sogar erhöht. Dank 410 zusätzlicher Stellen und nach der Arbeitszeiterhöhung im öffentlichen Dienst stehen an den Schulen wöchentlich 40.000 Unterrichtsstunden mehr zur Verfügung als 2003/04. Trotz haushaltspolitisch schwieriger Zeiten wurden auch die Aushilfsmittel für die Gymnasien noch einmal um 4 Mio. Euro aufgestockt.

30.11.2004 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Dass die SPD von Einzelfällen auf eine Gesamtsituation schließt, ist unredlich und wird den tatsächlichen Verhältnissen in keiner Weise gerecht. Anstatt die Situation an Bayerns Schulen schlecht zu reden, sollte die SPD besser zur Kenntnis nehmen, dass Bayerns Bildungspolitik den Freistaat bundesweit zum Spitzenreiter gemacht hat. Dies ist das Ergebnis der Studie "Bildungsmonitor" der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, die vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln in Auftrag gegeben wurde.

Ob Grundschulen, weiterführende Schulen oder berufliche Schulen - Bayern nimmt überall Spitzenpositionen ein und liegt weit über dem deutschen Durchschnitt. Dabei überragt der Freistaat auch so manches SPD-geführte Land um Längen. Insbesondere liegt der Freistaat bei der Ausbildungsqualität ganz vorne und setzt finanzielle und personelle Ressourcen am effizientesten ein. Auch im Vergleich der Innovationskraft und technologischen Leistungsfähigkeit der Bildungssysteme in Deutschland gehört der Freistaat zur obersten Kategorie. Die Kritik der SPD an den bildungspolitischen Konzepten Bayerns geht angesichts dieser Ergebnisse völlig ins Leere.


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