"Länger gemeinsam lernen" endlich kein Tabuthema mehr
Der Bayerische Elternverband freut sich darüber, dass sich deutschlandweit jetzt die Mehrheit der Lehrer für längeres gemeinsames Lernen ausspricht, also dafür, die Kinder nicht schon mit zehn Jahren auseinanderzusortieren. "Wir hoffen, dass dieses Thema jetzt endlich ohne Scheuklappen diskutiert wird, selbst in Bayern", sagte Ursula Walther, die Landesvorsitzende des Bayerischen Elternverbands (BEV) nach Veröffentlichung der jüngsten Studie des Instituts für Schulentwicklungsforschung in Dortmund.
13.06.2006 Bayern Pressemeldung Bayerischer ElternverbandDer BEV hatte zusammen mit der Landesschülervertretung und der GEW in Bayern schon vor mehr als einem Jahr die Initiative "Eine Schule für alle" ins Leben gerufen, die gemeinsames Lernen bis zum Ende der Pflichtschulzeit fordert.und immer mehr Zulauf bekommt. "Ein Teil der Bildungselite kontert bei diesem Thema zwar immer noch mit den Begriffen 'Einheitsbrei' und Gleichmacherei', wir sind aber zuversichtlich, dass wir auch mit diesen Besitzstandswahrern über längeres gemeinsames Lernen reden können, sobald sie gemerkt haben, dass davon auch ihre Kinder profitieren", sagte Walther.
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